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OB-Wahl Reutlingen 2019


Wenn am Sonntag entschieden wird, wer die Nachfolge von OB Barbara Bosch antritt, dann rechnen viele damit, dass die bescheidene Wahlbeteiligung von 39,5 Prozent beim finalen Urnengang deutlich höher liegen wird.

Thomas Keck und Christian Schneider lagen beim 1. Wahlgang der Reutlinger OB-Wahl nahezu gleichauf: Keck erreichte 29,6 Prozent der Stimmen, Schneider 29,5 Prozent. Am 24. Februar gibt es einen zweiten Wahlgang. Auch Carl-Gustav-Kalbfell tritt wieder an. weiterlesen

Sage niemand, in Reutlingen hätten sie kein Interesse an Kommunalpolitik – und vor allem daran, wer diese künftig an der Rathausspitze bestimmen wird.

Christian Schneider ist der Mann, den die Findungskommission der CDU mit Ex-Minister Hermann Schaufler, dem früheren Landtagsabgeordneten Dieter Hillebrand, der Stadtverbandsvorsitzenden Gabriele Gaiser und dem Fraktionsvorsitzenden Rainer Löffler unter höchster Geheimhaltung für die Reutlinger OB-Wahl auserkoren hat.

Ein weiterer Kandidat hat sich um den OB-Posten beworben: Kurz vor Weihnachten hat sich der Diplom-Ingenieur Andreas Zimmermann aus Karlsruhe mit mehr als den 150 erforderlichen Unterschriften auf dem Rathaus gemeldet.

Das wohnpolitische Gewerkschafts-Podium im franz.K war zugleich der erste öffentliche Auftritt von Thomas Keck als OB-Kandidat der SPD. „Ich bin hier als Mieterbund-Geschäftsführer“, erklärte er aber gegenüber dem TAGBLATT. Der Termin des Podiums habe schon lange festgestanden.

Nun also doch: Carl-Gustav Kalbfell (FDP), der seit Wochen als Bewerber für die Reutlinger OB-Wahl gehandelt wird, kandidiert am 3. Februar für das Amt des Stadtoberhaupts. weiterlesen

Nun also doch Thomas Keck. Der Betzinger Bezirksbürgermeister und Reutlinger SPD-Stadtrat wird bei der OB-Wahl am 3. Februar von den Sozialdemokraten unterstützt, eine Mitgliederversammlung hat sich am Freitag klar für den 55-Jährigen ausgesprochen.

Bei der Reutlinger Stadtverwaltung hat ein weiterer Kandidat sein Interesse für die Nachfolge von OB Barbara Bosch bekundet: Der Eninger Ulli Bauer hat seine Bewerbung zur Oberbürgermeisterwahl am 3. Februar eingereicht. weiterlesen

Seit Samstag ist die Reutlinger OB-Wahl offiziell ausgeschrieben – und sofort hat der Kampf um den obersten Platz auf der Liste eingesetzt.

Der Kandidat für die OB-Wahl, den die SPD am heutigen Freitag präsentieren wollte, hat zurückgezogen: Philipp Riethmüller, persönlicher Referent von Baubürgermeisterin Ulrike Hotz, tritt bei der Wahl im Februar nicht an. weiterlesen

Derzeit scheint halb Reutlingen damit beschäftigt zu sein, irgendwelchen möglichen Kandidaten für die OB-Wahl Rückenwind zu geben. Selbigen verspürt jedenfalls nach eigenen Aussagen Thomas Keck von der SPD. Oder auch Carl-Gustav Kalbfell von der FDP, wie bei den Reutlinger Liberalen zu hören ist.

Was um Himmels Willen sind das für Leichtmatrosen, die das Reutlinger SPD-Schiff durch die kommunalpolitischen Gewässer steuern? Da will eine fünfköpfige Findungskommission eine jugendliche Galionsfigur als OB-Kandidat am Bug der Genossen-Galeere anbringen – und dann bricht offene Meuterei aus und das Schiff läuft voll auf Grund.

Das Rennen um die Nachfolge von OB Barbara Bosch wird immer bizarrer: Eine Woche, bevor die Findungskommission der Reutlinger SPD ihren Kandidaten bekanntgeben wollte, hat Stadtrat Thomas Keck vergangenen Freitag in einem Brief an die Kommission und an Mitglieder der Gemeinderatsfraktion seine eigenen Ambitionen erneut angemeldet. Und zudem erklärt, er würde sich gerne einem Mitgliedervotum stellen. Derweil mussten die Grünen ihre Entscheidung vertagen weiterlesen

Wahlmarathon bei den Reutlinger Grünen am gestrigen Abend ohne Ergebnis: Bei der Nominierung für die OB-Wahl im Februar nächsten Jahres kam es gegen 23 Uhr nach mehreren Wahlgängen im Rennen zwischen Kreisrätin Cindy Holmberg und Stadtrat Holger Bergmann zu einem 19:19-Patt. weiterlesen

Cindy Holmberg, Kreisrätin der Grünen, will OB von Reutlingen werden: In einem Brief an die Gemeinderats-Fraktion hat sie sich bei dieser für die Nachfolge von OB Barbara Bosch beworben. weiterlesen

Philipp Riethmüller, 36, ist nach TAGBLATT-Informationen der OB-Kandidat, den die Reutlinger SPD im Februar nächsten Jahres ins Rennen ums Rathaus schicken und am Freitag dieser Woche präsentieren will. weiterlesen

Während die CDU-Fraktion mit Christian Schneider ihren Kandidaten für die OB-Wahl am 3. Februar bereits vorgestellt hat, ist bei der SPD als zweitgrößter Gemeinderatsfraktion bisher nur öffentlich bekannt, dass der frühere Tübinger Regierungspräsident Jörg Schmidt nicht für die Reutlinger Sozialdemokraten antreten wird (wir berichteten). Wobei sich SPD-Stadtrat Sebastian Weigle als Mitglied der Findungskommission gegen diese Diktion verwahrt.

Jetzt ist es so weit: Der erste Kandidat für die OB-Wahl am 3. Februar hat sich zu erkennen gegeben, Christian Schneider tritt für die CDU an.

Im späten Frühjahr sei er erstmals von der CDU auf eine OB-Kandidatur in Reutlingen angesprochen worden, Mitte Juni stand für Dr. Christian Schneider fest: „Der Job reizt mich, ich möchte Oberbürgermeister in Reutlingen werden!“ Damit habe er sich zu einer Zeit für die Kandidatur entschieden, als noch nicht feststand, dass Amtsinhaberin Barbara Bosch nicht mehr antrete, sagt Rainer Löffler, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat. weiterlesen

Als der ehemalige Tübinger Regierungspräsident Jörg Schmidt vor kurzem vom TAGBLATT auf mögliche Ambitionen auf den Job des Oberbürgermeisters in Reutlingen angesprochen wurde, redete er nicht lange drumherum. „Reutlingen ist eine sehr interessante und spannende Stadt. Das Amt des Oberbürgermeisters hier würde mich reizen“, sagte er damals.

Jede Menge Namen möglicher OB-Kandidaten und -Kandidatinnen geistern durch Reutlingen, seit Amtsinhaberin Barbara Bosch ihren Verzicht auf eine dritte Amtszeit verkündet hat. Doch sieht man einmal davon ab, dass der von der FDP ins Spiel gebrachte ehemalige Stadtrat und jetzige Echterdinger Sozialbürgermeister Carl-Gustav Kalbfell im TAGBLATT eine Kandidatur „nicht definitiv“ ausgeschlossen hat, ist bislang nichts Konkretes bekannt geworden. Das ändert sich nun: Dem TAGBLATT gegenüber hat der frühere Tübinger Regierungspräsident Jörg Schmidt, 57, klar gesagt, dass ihn das Amt als Reutlinger OB reize.

So ein OB-Wahlkampf hat seine eigenen Gesetze, das zeigt sich momentan wunderbar in Reutlingen. Dazu gehört, dass Aussagen mitunter nur eine sehr kurze Halbwertszeit haben.

Am Dienstag um 16.03 Uhr hat Reutlingens OB Barbara Bosch bekannt gegeben: „Ich habe mich nach reiflicher Überlegung entschieden, aus persönlichen Gründen für eine dritte Amtszeit bis 2027 nicht mehr zur Verfügung zu stehen.“

Jetzt ist alles klar: Die Reutlinger Stadtverwaltung wird künftig nicht mehr von Barbara Bosch geleitet werden. Wie sie am Dienstagnachmittag bekannt gab, verzichtet sie auf eine dritte Kandidatur. weiterlesen

Tritt Oberbürgermeisterin Barbara Bosch im Februar 2019 nach zwei Amtszeiten noch einmal für das Amt des Reutlinger Stadtoberhaupts an oder nicht? weiterlesen