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Reutlingen

Philipp Riethmüller zieht zurück: Mitgliederentscheid bei der SPD am 30. November

Der Kandidat für die OB-Wahl, den die SPD am heutigen Freitag präsentieren wollte, hat zurückgezogen: Philipp Riethmüller, persönlicher Referent von Baubürgermeisterin Ulrike Hotz, tritt bei der Wahl im Februar nicht an.

16.11.2018

Von dem

Damit bleibt SPD-Stadtrat Thomas Keck als einziger Interessent übrig – und er wird sich wie von ihm gewünscht einem Mitgliedervotum stellen.

Er freue sich, dass die Findungskommission der SPD ihm die Unterstützung für eine Kandidatur angeboten habe, erklärt Riethmüller in einem Schreiben. Dabei sei er davon ausgegangen, dass das von der SPD selbst gewählte Verfahren die Zustimmung der ganzen Partei finde. Bekanntlich hat sich dagegen aber SPD-Stadtrat Thomas Keck gewehrt, eigene Ambitionen angekündigt und ein Mitgliedervotum verlangt. „Aufgrund der Tatsache dass der Vorstand nun von diesem Verfahren abgewichen ist, stehe ich für eine Kandidatur nicht mehr zur Verfügung“, erklärt Riethmüller. Denn der Vorstand des Reutlinger SPD-Ortsvereins hat Mittwochabend beschlossen, die Mitglieder über die Unterstützung eines Kandidaten für die OB-Wahl bei einer nicht öffentlichen Versammlung abstimmen zu lassen – am 30. November im Haus der Begegnung in Orschel-Hagen.

Der Vorstand habe sich dazu entschlossen, weil über den Vorschlag der Findungskommission hinaus Keck ebenfalls angekündigt hat, kandidieren zu wollen, erklärt der Ortsvereins-Vorsitzende Boris Niclas-Tölle. „Wenn es in der SPD nach einem Findungsprozess weiterhin mehr als eine Kandidatur gibt, entscheidet nicht der Vorstand, sondern die Partei. Unsere Unterstützung wird dem Kandidaten oder der Kandidatin gelten, der oder die bei der Abstimmung am 30. November die Mehrheit erhält“, sagt Niclas-Tölle. Nach Riethmüllers Rückzug liege dem Ortsverein lediglich Kecks Kandidatur vor.

Er bedaure Riethmüllers Entscheidung, denn dieser wäre ein fähiger Kandidat gewesen, der die Kommission mit Kompetenz und zukunftsweisenden Ideen für sich gewonnen habe, betont der Ortsvereins-Vorsitzende. Mit Keck gehe aber ebenfalls ein starker Kandidat ins Rennen. „Ich bin mir sicher, dass die SPD am Ende geeint und gestärkt nach der Nominierung durch die Mitglieder in den Wahlkampf eintritt“, sagt Boris Niclas-Tölle.

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Erstellt:
16. November 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
16. November 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. November 2018, 01:00 Uhr

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