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Spannender Wahlabend

Reutlingens neuer OB heißt Thomas Keck

Nun sind alle Stimmen ausgezählt: Nach einem spannenden Wahlabend hat Thomas Keck (SPD) die Reutlinger Oberbürgermeisterwahl gewonnen.

24.02.2019

Von job/pks/dem

Reutlingens neuer Oberbürgermeister Thomas Keck (SPD). Bild: Thomas de Marco

19.07 Uhr: Reutlingen hat einen neuen OB: Der Sieger heißt Thomas Keck (SPD). Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis erreicht der SPD-Mann 41,1 Prozent der Stimmen. Damit siegt er hauchdünn über Christian Schneider von der CDU, der 40,8 Prozent bekam. Am Ende liegt Keck nur dank 72 Stimmen vorne. Einer der ersten Gratulanten für Keck in dem mit über 500 Menschen proppevollen Foyer des Rathauses war der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch: „Glückwunsch, ich bin begeistert! Ich habe mitbekommen, dass Keck durch seine nahbare und bodenständige Art hier angekommen ist.“

Keck bedankt sich ausdrücklich bei Schneider und Kalbfell für einen „sehr fair geführten Wahlkampf“.

Reutlingens scheidende Oberbürgermeisterin Barbara Bosch gratuliert ihm und wünscht ihm und seiner Familie „alles Gute und ein gutes Händchen für das beste für unsere Stadt.“

Reutlinger OB-Wahl: Thomas Keck zu seiner Wahl
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Thomas Keck (SPD) wird neuer Reutlinger Oberbürgermeister: Am Wahlabend dankt er seinem Team, die scheidende OB Barbara Bosch gratuliert ihrem Nachfolger. Video: Peter Strigl

02:08 min

Die Wahlbeteiligung lag bei 40,2 Prozent. Carl-Gustav Kalbfell hat gegenüber dem ersten Wahlgang verloren: Vor drei Wochen erreichte er noch 19,9 Prozent, nun liegt er bei 16,5 Prozent. Auch Andreas Zimmermann (Die Partei) verlor Stimmenanteile gegenüber dem ersten Wahlgang. Sein Ergebnis fiel von 2,7 auf 1,4 Prozent.

Reutlinger OB-Wahl: Das sagen Sieger und Verlierer
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Nach einem wahren Wahlkrimi hat Thomas Keck die Reutlinger OB-Wahl knapp gewonnen. Wir haben mit dem Sieger und seinen beiden unterlegenen Mitkandidaten gesprochen. Video: Peter Strigl und Jonas Bleeser

04:57 min

18.59 Uhr: Es fehlt noch der Wahlbezirk Steinenberg aus der Reutlinger Kernstadt. Die Stadtteile, in denen bis auf Betzingen in allen Schneider vorne lag (wenn auch zum Teil recht knapp) sind alle ausgezählt.

18.50 Uhr: Nach der Auszählung von 86 von 87 Wahlbezirken liegt Thomas Keck vorne: 41,2 Prozent hat der Betzinger geholt, 40,8 Prozent Christian Schneider. Jubeln will noch keiner, zu hauchdünn ist der Vorsprung. „Sowas verkürzt dein Leben um drei Jahre“, stellt Keck fest.

18.43 Uhr: Nach 80 von 87 ausgezählten Bezirken liegt Keck mit 41,2 Prozent vor Schneider mit 40,8 Prozent. Christian Schneider, von der Spannung sichtlich mitgenommen: „In unserer Haut möchte niemand stecken.“

18.33 Uhr: Thomas Keck liegt bei 41,5 Prozent der Stimmen, 0,8 Prozent vor Christian Schneider. Der hat vor allem in den Stadtteilen die Nase vorne, in der Kernstadt dagegen liegt Keck knapp vor dem CDU-Mann. In Betzingen, wo Keck Bezirksbürgermeister ist, hat Keck ohnehin ein Heimspiel - im größten Reutlinger Ortsteil liegt er bei 61 Prozent.

18.26 Uhr: Die Spannung im Rathaus-Foyer ist mit Händen zu greifen: Die beiden Favoriten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Kecks Vorsprung ist rapide geschmolzen, nun liegt Schneider mit 0,3 Prozent vorne.

18.23 Uhr: Die ersten Ergebnisse sind da: Nach 33 von 87 ausgezählten Bezirken liegt Thomas Keck mit 42,8 Prozent vor Christian Schneider mit 39,3 Prozent. Carl-Gustav Kalbfell liegt bei knapp über 16 Prozent.

Bewerber Carl-Gustav Kalbfell ist ebenfalls ins Reutlinger Rathaus gekommen. Bild: Thomas de Marco

18.18 Uhr: Auch Carl-Gustav Kalbfell (FDP) ist eingetroffen. Er war am Abend vor der Wahl noch Schwimmen - und hofft, dass er heute nicht Baden geht.

18.08 Uhr: Die beiden Favoriten, Thomas Keck (SPD) und Christian Schneider (CDU) sind im Rathaus eingetroffen.

18 Uhr: Die Wahllokale haben geschlossen: Nun läuft die Auszählung. Im Foyer des Reutlinger Rathauses haben sich mehrere Hundert Bürger und Bürgerinnen versammelt und warten auf die ersten Ergebnisse. Beim Wahlgang vor drei Wochen kamen die ersten gegen 18.20 Uhr herein.

Sie lagen im ersten Wahlgang vor drei Wochen Kopf an Kopf: Thomas Keck von der SPD (links) und Christian Schneider (CDU). Bild: Thomas de Marco

Im ersten Wahlgang vor drei Wochen hatte niemand im Bewerberfeld die erforderliche absolute Mehrheit erreicht: Thomas Keck holte 29,7 Prozent, Christian Schneider 29,5 und Carl-Gustav Kalbfell 19,9. Cindy Holmberg von den Grünen kam auf 16,3 Prozent und zog danach zurück, Andreas Zimmermann wählten 2,7 Prozent.

Die Wahlbeteiligung ist geringfügig höher als beim ersten Wahlgang: Damals lag sie (ohne Briefwahlstimmen) um 17 Uhr bei 28,1 Prozent, heute bei 28,6 Prozent.

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Erstellt:
24. Februar 2019, 17:14 Uhr
Aktualisiert:
24. Februar 2019, 17:14 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2019, 17:14 Uhr

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