Forschungsverbund „Cyber Valley“ Region Tübingen-Stuttgart


Schwerpunkt: KI

Zwischen Forschung und Rendite

An solche Namen muss man sich im kleinen Tübingen erst noch gewöhnen: Der Global Player Amazon ist der vermutlich prominenteste Protagonist im Tübinger „Cyber Valley“. Bislang residieren die rund 30 Forscher und Entwickler in eher unscheinbaren Räumen im Technologiepark. Bis das Team 2021 im Neubau auf bis zu 100 Leute anwachsen soll, betreibt es in dieser Interimslösung Grundlagenforschung und produktorientierte Entwicklung. Die Wege zum nahen Max-Planck-Institut sind dabei nicht nur im Wortsinne kurz: Die Tübinger Vorzeige-Forscher Michael Black und Bernhard Schölkopf sind zugleich „Amazon-Scholars“. weiterlesen

Zivile Grundlagenforschung an Künstlicher Intelligenz

Cyber-Valley-Initiative in Tübingen weist Vorwürfe der Militarisierung und des Ausverkaufs zurück

Über die Ansiedlungen auf der Oberen Viehweide in Tübingen und die regionale Cyber-Valley-Initiative zur Künstlichen Intelligenz kursieren in Tübingen viele Gerüchte. Am 6. Juli hatte beispielsweise ein Bündnis Aktiver aus der Friedensbewegung, der Informationsstelle Militarisierung, der Linken und dem Friedensplenum auf einer Kundgebung in Tübingen den „Ausverkauf der Stadt“, das Entstehen einer „Kontrollgesellschaft“ durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Militarisierung beklagt. weiterlesen

Cyber Valley · Läden werden wichtig bleiben

Amazon sei besser als sein Ruf, sagte Manager Ralf Herbrich beim Antrittsbesuch im Technologiepark

Die Büros in der Paul-Ehrlich-Straße, gerade mal eine Wurfweite vom Max-Planck-Institut (MPI) für Intelligente Systeme entfernt, sind noch recht kahl. Auf drei Etagen hat sich der Internet-Riese Amazon vorübergehend ausgebreitet und schaut nun erwartungsvoll in Richtung Sternwarte, wo er irgendwann einmal ein größeres Gebäude mit 100 Mitarbeitern beziehen will.

Verkehr

Einfach mal ausprobieren

Ministerpräsident Winfried Kretschmann befürwortet Spielräume für Städte – auch beim möglichen ticketlosen Nahverkehr in Tübingen.

Wissenschaft im Cyber Valley

Wer zahlt für Alexas Trainingsprogramm?

Als letztes Jahr das Cyber Valley gegründet wurde, hieß es, man wolle „ein neues Modell der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“ etablieren. Wie genau dieses Modell aussehen würde, darüber haben damals schon manche Gäste am Buffet gerätselt.

Ulrich Janßen über Tübingens neuen Wissenschafts-Tempel

Der Kampf um die Köpfe wird auch in der Küche geführt

Die Zeiten, als revolutionäre Programme in kleinen Garagen entwickelt wurden, sind auch in Kalifornien längst vorbei. Fünf Milliarden Dollar hat Apple angeblich in seine neue, von Star-Architekt Norman Forster geplante Zentrale investiert. Allein das Fitness- und Wellness-Center darin ist (ohne Yoga-Bereich) etwa doppelt so groß wie der ganze wunderbare Neubau des Tübinger Max Planck-Instituts für Intelligente Systeme.

Jahresbericht

Auf Wachstumskurs

Mit Cyber Valley und Exzellenzanträgen sieht Rektor Bernd Engler die Universität auf einem zukunftsfähigen Weg.

Forschung

Die menschenfreundliche Maschine

Kommt nach der industriellen Revolution die der künstlichen Intelligenz? Den Tübinger Wissenschaftler Matthias Bethge beschäftigt dabei auch die Frage, wie diese dem Menschen dienen kann.