Der Tag in der Region

Live-Blog | Neue Corona-Fälle: Kreis Tübingen 22, Kreis Reutlingen 64

17.03.2021

Von job/miw/itz

Das Tübinger Landratsamt, dort ist das Gesundheitsamt untergebracht. Bild: Ulrich Metz

Tigers verlieren beim Letzten

21.54 Uhr: Die kraftlosen und verletzungsgeschwächten Tübinger Zweitliga-Basketballer unterlagen am Mittwochabend in der Zelthalle am Nürnberger Airport bei den Nürnberg Falcons mit 82:97 (40:51).

Inzidenz im Land steigt weiter

19.55 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen steigt in Baden-Württemberg weiter. Im Laufe der vergangenen sieben Tage haben die Behörden mit Stand vom Mittwoch (16 Uhr) im Schnitt 84,7 Ansteckungen pro 100 000 Einwohner registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Tags zuvor lag der Wert noch bei 79,8, am Montag bei 74,7.

Keine Impf-Absagen in Reutlingen

19.42 Uhr: Im Reutlinger Impfzentrum wird vorläufig statt Astra-Zeneca Biontech verimpft. Auch die Warteliste wird abgearbeitet. Ab April soll es deutlich mehr Impfstoff geben. Uschi Kurz berichtet.

Erfahrungen beim Einkaufen

19.20 Uhr: Mit einem Passierschein lassen sich seit Dienstag die Tübinger Ladengrenzen überwinden. Die Stadt – es gibt sie noch! Es gibt also mehr als dieses homogenisierte und domestizierte Drinnen. Mit der Stadt öffnet sich wieder das lang ersehnte belebte Draußen, das nicht zuletzt von den offenen Läden abhängt. Ulla Steuernagel hat sich in der Innenstadt umgehört.

Tübingen verbessert Teststrategie

18.42 Uhr: Wie die Stadt Tübingen mitteilt, öffnen die Teststationen an der Stadtbücherei und am Zinser Dreieck künftig um 8.30 statt 9.30 Uhr. Zudem werden am Uhlandbad und an der Kelter weitere Stationen öffnen. Insgesamt seien die Wartezeiten noch zu lang. Auch Schulen können Tagestickets ausstellen.

Tübinger Stadtbücherei & Zweigstellen offen

18 Uhr: Die Stadtbücherei ist ab sofort wieder zu den regulären Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr geöffnet. Das teilt das Stadt mit. Der Zutritt für alle ab 14 Jahren ist nur mit einem Tübinger Tagesticket möglich, das unter anderem in der Kulturhalle, also direktneben der Hauptstelle der Stadtbücherei, nach einem negativen Corona-Schnelltest ausgestellt wird. In der Stadtbücherei gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln, und es herrscht Maskenpflicht. Den Abholservice, über den man online Medien aller Themengebiete vorbestellen und kurze Zeit später abholen kann, gibt es weiterhin. Weitere Infos: www.tuebingen.de/stadtbuecherei.

LTT-Premiere als bundesweites Ereignis

17.52 Uhr: Irgendwie, irgendwo, irgendwann? Nein, genau am Dienstagabend, in Tübingen, mit Teststation wurde eine LTT-Premiere zum bundesweit einzigartigen Ereignis. Nicht nur Oberbürgermeister Boris Palmer war im Theater dabei. Sondern auch Peter Ertle – und der berichtet.

Das Tübinger Landestheater darf wieder öffnen
kostenpflichtiger Inhalt

Am Dienstagabend gab es einen historischen Moment: Als erstes Theater durfte das LTT dank des Tübinger Modellprojektes wieder öffnen. Das TAGBLATT sprach mit Intendant Thorsten Weckherlin über die Voraussetzungen und das Hygienekonzept. Video: Miri Watson

© ST 01:37 min

22 Neuinfektionen im Kreis Tübingen

17.35 Uhr: Das Tübinger Landratsamt vermeldet 22 Neuinfektionen am heutigen Mittwoch. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz auf 45,5. Bei den genannten Fällen handle es um Kontaktpersonen bekannter Fälle und um Einzelfälle ohne bekannte Infektionsquelle. Unter den Fällen gebe es Folgefälle in bereits betroffenen Kindergärten und Schulen. Die Gesamtfallzahl liegt nun bei 6449, die Zahl der Todesfälle (165) bleibt unverändert.

Am Tübinger Uniklinikum werden nach dessen Angaben aktuell zehn mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. Davon fünf auf der Intensivstation.

64 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen

17.15 Uhr: Das Reutlinger Landratsamt meldet 64 Neuinfektionen mit dem Coronavirus am heutigen Mittwoch. Zwölf Personen davon seien bereits als Kontaktpersonen bekannt gewesen. Neu betroffen seien mehrere Betriebe, fünf Kindergärten und zwei Schulen. Die Gesamtfallzahl steigt auf 9496, die 7-Tages-Inzidenz vermeldet das Landesgesundheitsamt mit 94,4.

Indes werden in den Reutlinger Kreiskliniken 13 infizierte Patienten behandelt, alle am Standort Reutlingen. Zwei davon befinden sich auf der Intensivstation.

Telefonbetrug in Hirrlingen

17.12 Uhr: Einen Vermögensschaden in vierstelliger Höhe dürfte ein Mann aus Hirrlingen zu beklagen haben, der Ende vergangener Woche einem Telefonbetrüger auf den Leim ging. Der Unbekannte hatte sich telefonisch bei dem privaten PC-Nutzer gemeldet und als Mitarbeiter der Softwarefirma Microsoft ausgegeben. Der Betrüger behauptete, dass der Computer des Hirrlingers von einem Virus befallen sei, und bot Hilfe an. Er brachte den Angerufenen dazu, ihm einen sogenannten Fremdzugriff auf den PC zu gewähren. Dies nutzte der Kriminelle, um vom Konto des Hirrlingers mehrere Abbuchungen zu veranlassen. Ob das Geld zurückgebucht werden kann, steht der Polizei zufolge noch nicht fest.

Uracher Schäferlauf abgesagt

16 Uhr: Der Uracher Schäferlauf wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Darauf verständigten sich die Bad Uracher Stadtverwaltung und der Gemeinderat am gestrigen Dienstag, wie die Stadt nun mitteilt. „Wir sehen momentan keine Chance, unseren Schäferlauf in diesem Sommer ohne strenge Kontakt- oder Zugangsbeschränkungen zu veranstalten“, wird Bürgermeister Elmar Rebmann zitiert. Ende Juli waren zwischen 30.000 und 40.000 Gäste erwartet worden.

Das gemeinsame Erleben des Traditionsfestes und die ungezwungene Geselligkeit seien zentrale Elemente des Schäferlaufs. Wenn dies jedoch aufgrund der Pandemie nur unter Auflagen möglich wäre, sei es besser, das Fest ganz abzusagen, so Rebmann weiter. Unter anderem der Uracher Grünen-Politiker Cem Özdemir war stets einer der prominenten Gäste. Der nächste Schäferlauf soll nun 2023 stattfinden – passend zum 300-jährigen Jubiläum des Heimatfestes.

Schäferlauf Bad Urach im Juli 2019: Der Bechertanz der Kreisreiterpaare. Archivbild: Privat

Zoll-Razzia in Kusterdingen

14.51 Uhr: Bei der Überprüfung einer Großbaustelle in Kusterdingen (Kreis Tübingen) haben Zollbeamte am Mittwoch mehrere Arbeiter ausfindig gemacht, die womöglich illegal beschäftigt waren. Wie das Hauptzollamt Ulm mitgeteilt hat, konnten die Bauarbeiter aus Bosnien keine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis vorweisen. Bei zehn von ihnen habe sich der Verdacht illegaler Beschäftigung im Laufe der Ermittlungen erhärtet. Die Männer wurden der Polizei übergeben, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes.

Städte stellen Verzicht auf Maskenpflicht an Schulen infrage

13.28 Uhr: Der Städtetag will den Verzicht auf eine Maskenpflicht an Grundschulen wegen steigender Infektionszahlen auf den Prüfstand stellen.

Landkreis Schwäbisch Hall will zusätzliche Corona-Impfdosen

13.26 Uhr: Der Landkreis Schwäbisch Hall als Region mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten hat für sich zusätzliche Corona-Impfdosen gefordert. Angesichts des starken Infektionsgeschehens und der anhaltend hohen Inzidenz im Landkreis sei dringend eine Hotspot-Strategie erforderlich, heißt es in einem Schreiben an Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) vom Dienstag. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche lag im Landkreis Schwäbisch Hall zuletzt bei deutlich über 200.

Handwerk hält Umsatz trotz Corona insgesamt stabil

12.08 Uhr: Das Handwerk in Baden-Württemberg hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie insgesamt auf Vorjahresniveau halten können. Allerdings klafft die Entwicklung je nach Branche weit auseinander, wie der Handwerkstag am Mittwoch mitteilte.

Ein Steinmetz arbeitet an einem Sandstein. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild

Grünen-Fraktionschef dringt bei Schulöffnungen auf schärfere Auflagen

11.15 Uhr: Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz dringt angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen auf schärfere Auflagen an den Schulen. „Wir müssen jetzt dringend nachsteuern“, sagte Schwarz der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Stuttgart. „Wir brauchen an Grundschulen eine Maskenpflicht.“ Dies sei für den Gesundheitsschutz von Lehrkräften und Kindern unerlässlich.

 

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Palmer fordert mehr Möglichkeiten auch während der Pandemie

11 Uhr: Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat die Bundesregierung aufgefordert, den Menschen während der Pandemie wieder mehr Möglichkeiten zu eröffnen. Er will, dass die Regierung „mehr auf Konzepte setzt, die Leben ermöglichen als es zu untersagen“, sagte er am Mittwoch im Fernsehsender RTL.

Teststationen in der Tübiner Altstadt-Zone. Bild: Stadt Tübingen

Als ein Beispiel, wie das gelingen kann, sieht Palmer das Modellprojekt mit stadtweiten Schnelltests in Tübingen. Dazu zog er einen Tag nach Beginn des Projekt ein erstes Fazit: „Wir haben ungefähr 3000 Tests gemacht, keiner war positiv“, sagte Palmer.

Pro & Contra: War der Impfstopp richtig oder falsch?

8.47 Uhr: Auch in Deutschland sind die Impfungen mit dem Wirkstoff des Herstellers Astra-Zeneca vorläufig ausgesetzt worden. Die Enstcheidung ist umstritten. Für den Stopp gibt es gewichtige Argumente, dagegen aber auch. Zwei Korrespondenten aus dem Berliner Büro unseres Mantelpartners „Südwest Presse“ haben einen Pro & Contra-Kommentar geschrieben. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat seine Risiko-Abwägung schon getroffen: Er würde sich nach eigenen Worten damit impfen lassen.

Preis bei Jugend forscht: Per Smartphone Rasen mähen

8.32 Uhr: Sie können sich das Lächeln nicht verkneifen, während sie zugeben, dass sie es „lieben, an alten Geräten und Mopeds rumzuschrauben“. Der 16-jährige Luca Kaifler aus Rottenburg und der 15-jährige Clay Shipman aus Seebronn sind seit Jahren Schulfreunde und haben gemeinsam für den Wettbewerb „Jugend forscht“ einen ferngesteuerten Rasenmäher entworfen – und damit einen Sonderpreis bei „Jugend forscht“ gewonnen.

Diesen alten Rasenmäher holten Clay Shipman (links) und Luca Kaifler aus der Garage und machten ihn zum Forschungsprojekt. Bei Jugend forscht waren sie damit erfolgreich. Bild: Loredana Columbo

Reutlingen: Müllabfuhr ohne Abgas und Lärm

8.08 Uhr: In Reutlingen nimmt die Brennstoffzellen-Technologie Fahrt auf: Am Dienstag ist auf dem Marktplatz das erste Müllfahrzeug in ganz Süddeutschland vorgestellt worden, das mit Wasserstoff angetrieben wird. Dafür kam sogar Landes-Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) nach Reutlingen. „Wir wollen Baden-Württemberg im nationalen und internationalen Vergleich als führende Region bei den Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien etablieren“, sagte er.

Der Elektromotor des Müllfahrzeugs wird von Wasserstoff angetrieben, erklärte Johannes Kirchhoff von der Herstellerfirma Zöller. Im Stop-and-Go-Betrieb beim Abfalleinsammeln wirken die Bremsvorgänge wie ein Generator, der Energie erzeugt. Dadurch können 30 bis 50 Prozent Energie eingespart werden im Vergleich mit einem Dieselfahrzeug, bei dem Bremsen nur ungenutzte Wärme erzeugt. „Außerdem ist das Fahrzeug sehr leise.

Wasserstoff marsch! (von links) Landes-Umweltminister Franz Untersteller, TBR-Leiter Stefan Kaufmann und OB Thomas Keck.Bild: Horst Haas

Bewegungspark „3 in One“: Skater, Scooter, BMX

8.03 Uhr: Seit der Bewegungspark „3 in One“ in Betrieb ist, brummt es in der Tübinger Jahnallee. An lauen Frühlingsabenden kann es da schon mal eng werden.

Bahn investiert Milliarden im Südwesten

7.50 Uhr: Mit einer Milliardensumme will die Deutsche Bahn im Südwesten dieses Jahr unter anderem Gleise erneuern, Weichen austauschen und Brücken sanieren. Man werde für all die Projekte zusammen rund 2,07 Milliarden Euro in die Hand nehmen, sagte eine Bahn-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Es handle sich um eine Rekordsumme - so viel Geld sei in einem Jahr noch nie in die Eisenbahninfrastruktur im Südwesten geflossen.

 

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Wieder kein Frühlingsfest in Stuttgart

7.14 Uhr: Das traditionsreiche Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart fällt wohl auch in diesem Jahr coronabedingt aus.

Brand in Bosch-Halle: Feuerwehr holt Löschwasser aus Neckar

7.06 Uhr: Ein Großbrand in einer Halle auf dem Gelände von Bosch Thermotechnik in Wernau bei Esslingen in Baden-Württemberg hat einen Schaden in Millionenhöhe verursacht.

Eine starke Rauchwolke steigt bei einem Großbrand über einem Firmengelände auf. Foto: Kohls/SDMG/dpa/Aktuell

Ein Schüler ist kein leeres Glas: Experten wollen mehr Sportunterricht

7 Uhr: Dass der Sportunterricht bei der Wiederöffnung der Schulen ausgeklammert wird, kritisieren Lehrerverbände und Experten. Weitere Schülerinnen und Schüler sind seit dieser Woche zurück im Unterricht. Einzige Ausnahme: der Sportunterricht. Dass ihr Fach ausgeklammert wurde, beklagt die Landesgruppe des Deutschen Sportlehrerverbands in einem Offenen Brief an (Noch-) Kultusministerin Susanne Eisenmann. Sport und Bewegung seien für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen unverzichtbar, „es geht um das physische, psychische und soziale Wohl einer ganzen Generation von Schülerinnen und Schülern“, heißt es in dem Brief. Die Sportlehrkräfte im Land seien auf einen pandemiekonformen Sportunterricht bestens vorbereitet, schreibt der Verband weiter, „das haben sie im Präsenz- und im Fernunterricht bewiesen“.

Anfang 2017 ahnte an der Grundschule im Aischbach in Tübingen noch niemand, was eine Corona-Krise sein könnte. Klassengemeinschaften entstehen nicht durch Digitalunterricht, sondern in der Turnhalle – doch der Sportunterricht wird konsequent ignoriert. Archivbild: Ulmer

Kretschmann stellt weitere Lockerung ab Montag infrage

6.50 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat wegen steigender Infektionszahlen die für kommenden Montag geplante weitere Lockerung des Lockdowns infrage gestellt. „Natürlich jetzt bei der Situation werde ich mir gut überlegen, ob ich am Montag weitere Öffnungen mache“, sagte der grüne Regierungschef in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“, die am späten Dienstagabend ausgestrahlt werden sollte. Er erwäge, die Öffnung erstmals auszusetzen und am Montag zunächst zu besprechen, „was wir riskieren können“. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist im Südwesten landesweit auf 79,8 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner gestiegen. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 60,7.

Die Arbeitslosigkeits-Apokalypse ist in der Region bislang ausgefallen

6.30 Uhr: Es war in den ersten Tagen des Frühjahrs-Lockdowns 2020, als die Leitungen der Arbeitsagentur Reutlingen zusammenbrachen. Zu Hunderten versuchten Unternehmer aus der Region, Auskünfte zum Thema Kurzarbeit zu bekommen. Zu Tausenden bangten Arbeitslose um ihre staatlichen Leistungen oder befürchteten andere Nachteile in einer Situation, die für jeden Menschen im Land unübersichtlich war. Auch die Profis der Agentur für Arbeit selbst konnten damals noch nicht wirklich überblicken, wie schlimm die Lage noch werden könnte. Ein Hauch von Apokalypse lag in der Luft.

Zwischen Kurzarbeit und Jobmangel: Ein Rückblick aufs Coronajahr zeigt, dass Tübingen und die Region noch sehr glimpflich davongekommen sind.

B28: Von April bis Juni drohen Staus Richtung Reutlingen

6.22 Uhr: Von April bis Juni wird es wohl zu Staus am Schindhau kommen. Dann soll die B 28 vom östlichen Stadtrand Tübingens den Schindhau hinauf bis zur Anschlussstelle Jettenburg auf rund 8 Kilometern saniert werden.

Weiter Streit um Baugebiet Schlossblick: Die Baumfrage spaltet

6.14 Uhr: Nach der Rodung fürs neue Entringer Baugebiet wird wieder Kritik an der Schlossblickplanung laut. Die Fraktionssprecher im Ammerbucher Gemeinderat weisen die Vorwürfe zurück.

Inzwischen sind die Bäume gefällt, demnächst sollen die Bagger fürs umstrittene Wohnquartier Schlossblick anrollen. Bild: Ulrich Metz Bild: Ulrich Metz

Tübinger Wirte: aufgemacht, um ein Zeichen zu setzen

6.10 Uhr: Wegen des Tübinger Modellversuchs dürfen die Wirte eigentlich die Außenbereiche öffnen – für Gäste mit einem aktuellen Corona-Test. Nicht viele Gastronomen trotzten am Dienstag dem Wetter. Einige öffnen erst später, manche sehen mehr Fluch als Segen. TAGBLATT-Volontärin Miri Watson hat einige für ein Video befragt:

Tübinger Gastronomen: Öffnung nicht wegen des Geldes
kostenpflichtiger Inhalt

Die Tübinger Gastronomen dürfen ihre Außenbereiche wieder öffnen - für Gäste mit tagesaktuellem Testergebnis. Großen Umsatz versprechen sich die vom TAGBLATT befragten nicht, auch wegen des kalten März-Wetters. Aber manche wollen so ein Zeichen setzen. Video: Miri Watson

02:59 min

Die Inzidenz steigt wieder – im Kreis Reutlingen um fast 29 Prozent

6 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Wie gewohnt zunächst ein Blick auf die Zahlen der Region – und die sind im Kreis Reutlingen gestern kräftig gestiegen. Das dortige Landratsamt meldete 95 Neuinfektionen. Das trieb die 7-Tage-Inzidenz von 64,1 auf 82,6. Der zweite Teil der schlechten Nachricht aus dem Gesundheitsamt: Nur 21 der Neuinfizierten waren als Kontaktpersonen von Corona-Positiven bekannt.

Im Kreis Tübingen stieg die Inzidenz nur leicht von 41,5 auf 42,9. Dort meldete das Landratsamt 17 Neuinfektionen. Erneut kam es zu Ausbrüchen in Kindertageseinrichtungen. Wie sich die und die Fälle in den Schulen entwickelt haben, dashaben wir beim Landratsamt erfragt und zeigen unsere Grafiken weiter unten im Blog. Das Tübinger Landratsamt will künftig einmal in der Woche diese Zahlen nennen, dann werden wir sie aktualisieren.

Im ganzen Land stieg die Inzidenz von 74,7 auf 79,8. In Mannheim beschloss die Stadtverwaltung, bei einer Inzidenz von 116,2 alle Kitas zu schließen.

 

 

Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
17. März 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
17. März 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. März 2021, 06:30 Uhr

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