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Reutlingen

Volksbank-Chef teilt kräftig aus

Der Ärger über die Negativschlagzeilen für seine Volksbank durch das Gerichtsverfahren wegen der Negativzinsen sitzt beim Vorstandsvorsitzenden Josef Schuler immer noch tief.

24.02.2018

Von dem

Deshalb holte er zum Rundumschlag aus, als er bekanntgab, das betreute Kundenvolumen habe erstmals in der Geschichte seines Hauses die Marke von 3 Milliarden Euro überschritten: „Viele Halb- und Unwahrheiten waren von München bis Hamburg über uns zu lesen. Ja, ein Pressesturm von erschreckendem Ausmaß ist über uns hereingebrochen – konnte aber glücklicherweise keinen Schaden anrichten.“ Vielmehr habe sich ein großer Teil der Kunden unbeeindruckt gezeigt „von der leider vielfach nur auf negative Schlagzeilen zielenden Berichterstattung“ und habe sich im Vertrauen zur Volksbank nicht verunsichern lassen.

Es sei jedenfalls fast schon denkwürdig, dass der Medienrummel rund um die vermeintliche Einführung von Negativzinsen der Bank ein deutliches Wachstum der Kundeneinlagen beschert habe. Das Gericht hatte verfügt, dass Negativzinsen für Privatkunden nicht generell unzulässig seien – wohl aber Altverträge ausgenommen sein müssten. „Wir haben nur unseren Aushang zurückgenommen – und nicht die Negativzinsen“, betonte Josef Schuler. So verlangt die Bank sehr wohl Negativzinsen, allerdings nur vereinzelt ab einem Betrag von 500 000 Euro bei größeren Anlegern oder Firmenkunden.

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Erstellt:
24. Februar 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
24. Februar 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2018, 01:00 Uhr

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