Der Tag in der Region

Live-Blog | Tübingen meldet 92 Neuinfektionen, Reutlingen 151

23.04.2021

Von itz/miw/job

Tübingen gewinnt Städtebau-Sonderpreis

21 Uhr: Der Gewinner ist ... Tübingen! Die Stadt holte am Freitagabend mit dem Französischen Viertel / Lorettoviertel den Städtebau-Sonderpreis „revisited“. Damit zeichnete die Jury der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung „ein erfolgreiches Konzept aus, das sich auch nach 30 Jahren noch bewährt“. Das Quartier strahle eine große Lebendigkeit aus, beweise eine hohe Alltagstauglichkeit und habe Vorbildfunktion in der Stadtplanung.

Die Preisverleihung wurde in der Berliner Akademie der Künste von Tübingens Baubürgermeister Cord Soehlke moderiert und online übertragen.

"Projekt 14" - die "Keimzelle" des Franz. Viertel (im Vordergrund die ehemalige Kneipe "C 14"). Bild: Erich Sommer

Kreis Tübingen: 92 neue Fälle · Inzidenz: 199,4

18.45 Uhr: Das Tübinger Kreisgesundheitsamt meldet 92 neue Infektionen.

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 92
  • Gesamtfälle: 8001
  • 7-Tage-Inzidenz: 199,4 (+12,2)
  • Todesfälle: 170
  • Lage am UKT: 31 Corona-Patienten, 18 davon auf der Intensivstation (+0/+2)

Bei den Fällen handelt es sich um einige familiäre Häufungen und viele Einzelfälle. „Das Infektionsgeschehen ist diffus“, so das Landratsamt. Es sind drei Kindergärten neu betroffen, in mindestens zwei Kindergärten wird eine Gruppenquarantäne verhängt, bei der dritten Einrichtung laufe aktuell noch die Kontaktermittlung. Darüber hinaus sind drei weitere Schulen betroffen mit der Folge von Einzelquarantänen.

In der Zeit vom 16.-22. April wurden 276 Mutationen festgestellt (ausschließlich die britische Variante). Die Gesamtzahl der bekannten Mutationen beläuft sich mittlerweile auf 1260, darunter vier Mal die südafrikanische Variante. Allen anderen Mutationen liegt die britische Variante zugrunde.

151 Neuinfektionen im Kreis Reutlingen

18.20 Uhr: Der Kreis Reutlingen meldet 151 Neuinfektionen.

Kreis Reutlingen:

  • Neuinfektionen: 151
  • Gesamtfälle: 11.822
  • 7-Tage-Inzidenz: 205,2 (+28,6)
  • Todesfälle: 255
  • Lage in den Kreiskliniken: 30 Corona-Patienten, 7 davon auf der Intensivstation (-2/-1)

59 Fälle waren als Kontaktpersonen bekannt. Betroffen sind laut Gesundheitsamt 14 Betriebe, vier Asylunterkünfte, zwei Schulen und eine Kita.

Da die Sieben-Tage-Inzidenz nun auch im Landkreis Reutlingen seit dem 21. April

über 165 Fälle pro 100.000 Einwohner liegt, müssen Schulen und

Kindertageseinrichtungen im Landkreis Reutlingen ab Montag, 26. April 2021

schließen.

 

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Trotz Bundesnotbremse: Tübingen bleibt noch einen Tag offen

16.45 Uhr: Von Samstag an gilt in der ganzen Republik die Bundesnotbremse – nur nicht in Tübingen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, beendet sie den Modellversuch „Öffnen mit Sicherheit“ überraschend erst in der Nacht zum Sonntag. Am Donnerstag hatte das Landessozialministerium dazu noch erklärt: „Mit Inkrafttreten des Vierten Bevölkerungsschutzgesetzes wird das Pilotprojekt in Tübingen ausgesetzt werden müssen.“ Die Stadtverwaltung jedoch kündigt an, die Bundesnotbremse morgen noch nicht umzusetzen.

(Update 19.06 Uhr: Ein Sprecher des Sozialministeriums erklärte dazu auf TAGBLATT-Nachfrage: „Da die Stadt Tübingen stabil unter der Inzidenz von 100 liegt und da die rechtliche Frage eines mögliche Übergangstags für verschärfte Maßnahmen für Tübingen nicht eindeutig ist, haben wir in der Abwägung für den Versuchsabbruch am Sonntag entschieden. Wir bitten alle Tübinger, den Samstag mit viel hygienischer Disziplin zu nutzen.“

Getestet werden soll auch nach Ende des Modells weiter: In der Tübinger Innenstadt bleiben die Teststationen auf dem Marktplatz, an der Neckarbrücke (Bürger- und Verkehrsverein) und in der Kulturhalle weiter in Betrieb. „Die anderen Stationen verlegen wir in den kommenden Tagen in andere Stadtteile, damit sich möglichst viele Menschen jederzeit wohnortnah testen lassen können“, erläutert OB Palmer. Die Schnelltests finden im Rahmen der Bürgertestung des Bundes statt und sind kostenlos.

Bereits am Montag, 26. April, geht eine Teststation bei der Firma KME im Lustnauer Zentrum (Dorfackerstraße 17) in Betrieb. Weitere Standorte sind auf Waldhäuser-Ost, in der Südstadt, in der Weststadt und in Derendingen vorgesehen. Der bisher als „Tübinger Tagesticket“ bekannte Nachweis über ein negatives Testergebnis kann weiterhin beim Friseur vorgezeigt werden. Friseure dürfen – anders als andere körpernahe Dienstleistungen – auch in der Bundesnotbremse geöffnet bleiben für Kundinnen und Kunden, die einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorlegen.

Reutlingen: Tests in der Stadthalle bald früher

16.16 Uhr: Ab Montag wird in der Reutlinger Stadthalle an drei Tagen in der Woche früher getestet: Montags, mittwochs und freitags können sich Bürgerinnen und Bürger dann von 8 bis 17.30 Uhr auf Corona untersuchen lassen. Dienstags, donnerstags und samstags bleibt es bei der Öffnung um 9.30 Uhr. Auch an den kommenden Feiertagen wird von 9.30 bis 17.30 Uhr getestet. Der mobile Schnelltest-Bus macht an den Feiertagen ebenfalls keine Pause.

Corona-Schnelltest-Schlange vor der Reutlinger Stadthalle. Bild: Jonas Bleeser

SPD: „Kultusministerium führungslos wie ein Geisterschiff“

15.50 Uhr: Für viele Kinder und Jugendliche ist das ganz bitter: Fast im ganzen Südwesten müssen Schulen nach nur einer Woche wieder schließen, weil die neuen Grenzwerte gerissen werden. Aber wie soll es weitergehen? Um das Kultusministerium ist es seit der Landtagswahl still geworden.

Kreis Tübingen: Ab Samstag greift die Notbremse

15.15 Uhr: Das Landratsamt Tübingen hat am Nachmittag verkündet, dass vom morgigen Samstag an die Notbremse im Kreis gilt. Grundlage ist das Vierte Bevölkerungsschutzgesetz, das heute in Kraft getreten ist. Daher gelten dessen Bestimmungen ab dem morgigen Samstag (24. April 2021) auch im Landkreis Tübingen. Das Land Baden-Württemberg hat angekündigt, die Regelungen des Bundesgesetzes in der Corona-Verordnung zu übernehmen.

Das Bundesgesetz enthält unter anderem Regelungen zu Kontaktbeschränkungen, zur Ausgangssperre, zur Schließung von Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Laden- und Gastronomiebetrieben. Aufgrund des Bundesgesetzes ist für die Feststellung von Schwellenwerten nun die Inzidenztabelle des RKI maßgeblich.

In Landkreisen, in denen eine Sieben-Tages-Inzidenz von 165 Fällen je 100.000 Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten wird, ist ein Verbot des Präsenzbetriebs in allgemein- und berufsbildenden Schulen sowie Kindertagesstätten vorgesehen. Im Landkreis Tübingen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz laut RKI-Inzidenztabelle seit dem 20. April über 165 Fälle/100.000 Einwohner, so dass die Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Tübingen ab Montag, 26. April 2021 schließen müssen.

Erst wenn die Sieben-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter einem Wert von 165 liegt, ist wieder Präsenzunterricht in Form von Wechselunterricht möglich.

Auf die veränderte Situation reagieren auch die Stadtwerke und fahren die Busverbindungen in Tübingen wieder zurück. Ab Montag, 26. April 2021 gilt wieder der Normalfahrplan „schulfrei“.

Das heißt, es entfallen alle im Fahrplan mit „S“ gekennzeichneten Fahrten. Ausnahmen bestehen auf den Linien 18 und 19, die mit den „S“-Fahrten verkehren und auf der Linie 23, für die ein Sonderfahrplan gilt.

Aktuelle Informationen zu Corona bedingten Fahrplanänderungen

Aktuelle Fahrpläne unter www.swtue.de/fahrplan.

Städtebau-Sonderpreis: Französisches Viertel in den Top5

13.42 Uhr: Tübingen ist eine von fünf deutschen Städten, die für den Sonderpreis 2020 „Städtebau revisited“ nominiert sind. Diese Auszeichnung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung wird zum 40-jährigen Bestehen des Deutschen Städtebaupreises im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung vergeben, die wegen der Corona-Pandemie im Internet übertragen wird. Heute Abend geht‘s um 19 Uhr los, die Preisverleihung kann im Livestream unter www.staedtebaupreis.de verfolgt werden.

Überblick des Gesundheitsministeriums zur Bundesnotbremse

13.23 Uhr: Ab wann gilt das neue Infektionsschutzgesetz – und was bedeutet es für die einzelnen Lebensbereiche? Das Bundesgesundheitsministerium hat auf seiner Homepage eine Übersicht veröffentlicht, die Antworten auf viele Fragen zu den Änderungen bietet.

Drei Viertel der Schulen zu - GEW: „Mehr Chaos geht nicht“

12.30 Uhr: Nach nur einer Schulwoche muss der Großteil der Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg ab Montag wieder von zu Hause aus lernen. GEW-Landeschefin Monika Stein ging hart mit der Landesregierung ins Gericht. „Mehr Chaos geht nicht. Mehr Organisationswahnsinn geht nicht. Und vor allem: Mehr Frust bei Kinder und Jugendlichen geht nicht“, sagte Stein am Freitag der dpa.

Corona-Schnelltests, wie hier im Carlo Schmid Gymnasium, gehören derzeit zum Alltag in den Schulen – sofern diese offen haben zumindest. Archivbild: Ulrich Metz

Im Kreis Tübingen aktuell 562 Personen Corona-positiv

11.48 Uhr: Wie jeden Freitag meldete das Landratsamt heute wieder die Zahlen der Menschen, die laut Schätzung nach einer Erkrankung mit dem Coronavirus wieder genesen sind. Wenn diese Zahl (7177) und die Zahl der Personen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind (170) von der Gesamtzahl der Fälle (7909) abgezogen wird, lässt sich rechnerisch die Zahl der aktuell aktiven Fälle im Kreis ermitteln, diese beträgt 562.

Das Landratsamt Tübingen meldete außerdem wieder die Corona-Fallzahlen für die einzelnen Kreisgemeinden (Stand Donnerstag, 22. April):

  • Ammerbuch 379 (12 mehr als in der Vorwoche)
  • Bodelshausen 156 (10)
  • Dettenhausen 114 (0)
  • Dußlingen 220 (17)
  • Gomaringen 309 (37)
  • Hirrlingen 109 (4)
  • Kirchentellinsfurt 216 (6)
  • Kusterdingen 288 (18)
  • Mössingen 848 (40)
  • Nehren 121 (15)
  • Neustetten 162 (5)
  • Ofterdingen 228 (6)
  • Rottenburg 1869 (130)
  • Starzach 184 (3)
  • Tübingen 2706 (100)

Beschwerden gegen Masken abgewiesen

9.57 Uhr: Eltern mehrerer Grundschüler sind mit Eilanträgen gegen die Regelung im Südwesten nicht erfolgreich. Die seit dem 22. März geltende Regelung sei rechtmäßig, teilte der VGH am Donnerstag mit. Es habe eine Häufung von Infektionen an Schulen gegeben. Das Land dürfe nach dem aktuellen Forschungsstand diese Maßnahme als geeignetes Mittel sehen, um Infektionsketten zu unterbinden.

Büchertauschregel samt Büchern ist weg

9.55 Uhr: Gerade mal eine Woche stand das neue Büchertauschregal im Schleifmühleweg, dann war es über Nacht einfach weg: Keine Spur mehr von den Büchern, dem Draht, mit dem es an den Brückenpfeiler befestigt war, oder vom Regal selbst.

Mössingen: Nächster Anlauf für das Radkonzept

9.40 Uhr: Die Grünen-Fraktion fordert die Wiederaufnahme des Radverkehrskonzepts. Die SPD, die im vergangenen Jahr den Baustart blockierte, ebenso – allerdings mit neuer Planung und ohne Fahrradstraße.

Rad- und Fußweg neben der Goethestraße: Das Radverkehrskonzept sieht für den Bereich eine Fahrradstraße vor.Bild: Klaus Franke

Strafe für Ticket-Ausgabe ohne Test? Rechtslage schwierig

8 Uhr: Ein Friseur soll Tübinger Tagestickets verteilt haben, ohne vorher zu testen. Ob ihm Strafe droht, ist noch unklar. Denn noch ist nicht sicher, ob die Anschuldigungen stimmen – und ob die Anweisungen, die die Stadtverwaltung den Betrieben gab, zu Beginn überhaupt eindeutig waren.

 

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Die dritte Welle: Das Uniklinikum Tübingen bereitet sich vor

7.46 Uhr: Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen ist am Donnerstag bundesweit auf über 5000 angestiegen. Auch am Uniklinikum Tübingen (UKT) bereiten sich Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte angesichts steigender Corona-Fallzahlen vor. Am Donnerstag versorgte das UKT 31 mit dem Coronavirus infizierte Patienten, davon 16 auf der Intensivstation.

Pflegeheim-Personal: 37 Prozent nicht impfbereit

7.10 Uhr: Die Impfquote bei den Bewohnern der Pflegeheime der Hospitalstiftung ist hoch. Bei den Beschäftigten sieht es anders aus. 112 der insgesamt 302 Beschäftigten wollen sich nicht impfen lassen. Bürgermeister Hendrik Bednarz sagte: „Es ist unverständlich, dass die Impfbereitschaftsquote an der Stelle nicht höher ist.

Plan der Stadt beim Schulessen: Kein Nebenangebot der Cafeteria

6.58 Uhr: Schnitzel mit Pommes und Salat oder doch Quinoa-Auflauf? Biofleisch oder konventionelle Ware? Fair gehandelt und regional? Auf was kommt es beim Essen der Tübinger Schulmensen an? „Ein Thema, das uns sehr beschäftigt“, leitete Sozialbürgermeisterin Daniela Harsch im Tübinger Ratssaal ein. Als die Betreiberfirma Stollsteimer in der Mensa Uhlandstraße aufgab, stand schnell fest: Die Stadt wird das gesamte Schulessen in Tübingen neu ausschreiben.

Zu essen gibt es in der Mensa Uhlandstraße schon lange nichts mehr. Hier werden derzeit Schülerinnen und Schüler auf Corona getestet. Bild: Hans-Jörg Schweizer

Federle: Werden das Testen beibehalten

6.30 Uhr: Das Tübinger Modellprojekt muss wohl beendet werden. So zumindest sind die Anzeichen, die aus Berlin kommen. Doch was passiert mit der Schnelltest-Strategie in Tübingen? „Wir werden das Testen beibehalten und das Arztmobil vor dem Rathaus zur Verfügung stellen, solange die Pandemie nicht beendet ist“, sagt die Pandemiebeauftragte Lisa Federle im TAGBLATT-Interview.

Lisa Federle führt einen Corona-Schnelltest durch. Archivbild: Ulmer

Ob die anderen Teststationen noch benötigt werden, werde sich im Lauf der nächsten Woche herausstellen.

 

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Beim Bäcker wird Bier gezapt

6.24 Uhr: Da blutet jedem Bierbrauer das Herz, dem Biertrinker erst recht: Weil Gaststätten seit Monaten geschlossen bleiben müssen, nähert sich das Fassbier in den Lagern unaufhaltsam dem Verfallsdatum – und damit dem Gully. So ging es jetzt auch Martin Schimpf, dem Geschäftsführer der gleichnamigen Brauerei in Remmingsheim (wir berichteten). Doch in der Not tun sich manchmal ungewöhnliche Wege und Ideen auf. „Ich habe Heinz Manke angerufen“, erzählt Schimpf. „Und der war gleich dabei.“ Manke ist Chef der Bäckereien Leins, die Ladengeschäfte und Backstuben in Hirrlingen und Wurmlingen hat. So gibt’s passend zum heutigen Tag des Bieres jetzt ein Bierbrot.

Bierbrauer Martin Schimpf (links) und Bäcker Heinz Manke (rechts). Bild: Werner Bauknecht

Gerichtsprozess: Verlobt – oder nicht verlobt?

6.20 Uhr: Wegen Betrugs muss sich seit Donnerstag ein 50-Jähriger aus Tübingen vor dem hiesigen Amtsgericht verantworten. Um in Westafrika ein Haus für sich selbst, seine Kinder und eine zeitweilige Ex-Freundin aus dem Kreis Ludwigsburg zu erwerben, soll er die 60-jährige Frau um 50.000 Euro betrogen haben. Am 9. Dezember 2019 überwies sie ihm das Geld. Sie soll mit einer Heirat mit dem Mann gerechnet haben – noch ohne zu wissen, dass er in einer Tübinger Kreisgemeinde bei seiner damaligen, langjährigen Lebensgefährtin wohnte.

„Zwischensprint“: Olympiasieger schreibt im TAGBLATT

6.12Uhr: Dieter Baumann, Jahrgang 1965, lief 1992 in Barcelona über 5000 Meter zu Olympiagold und lebt heute als Kabarettist in Tübingen. Im TAGBLATT wird Dieter Baumann künftig in unregelmäßigen Abständen in der Kolumne „Zwischensprint“ – pointiert und sicherlich gerne auch mal provozierend – seine Sicht auf die große und kleine Welt des Sports schildern. Hier Teil eins: „Hotel, Training – und sonst?“

Dieter Baumann schreibt in seiner Kolumne „Zwischensprint“. Bild: Ulmer

Neue Mitte in Unterjesingen

6.07 Uhr: Der städtische Fachabteilungsleiter Uwe Seid kann sich noch gut an die Anfänge erinnern. Bei der Auftaktveranstaltung Mitte November 2018 waren die Reaktionen auf das geplante Projekt „Unterjesingen.gut.leben – in jedem Alter“ sehr verhalten. „Es war schwierig, eine Beteiligung hinzubekommen“, erinnert sich Seid. Jetzt aber wird das 6,5 Millionen Euro teure Projekt Seniorenwohnen konkret. Die Genossenschaft ist gegründet.

Ein Blick auf die Corona-Zahlen

6.01 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion! Wir starten wie immer: Auf 106 ist die Stadtinzidenz in Tübingen gestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Tübingen ist gestern Abend auf 187,2 angewachsen. So wie viele Neuinfizierte binnen der vergangenen sieben Tage hatte es im Kreis Tübingen auf 100.000 Einwohner gerechnet letztmals am 27. Dezember gegeben (197). Während im Kreis Tübingen der Wert kontinuierlich in Richtung 200 ansteigt, konnte der Kreis Reutlingen gestern leicht durchatmen: Die Inzidenz fiel wieder von 192,3 auf 176,6.

Kreis Tübingen

  • Neuinfektionen: 77
  • Gesamtfälle: 7909
  • 7-Tage-Inzidenz: 187,2 (+5,7)
  • Todesfälle: 170
  • Lage am UKT: 31 Corona-Patienten, 16 davon auf der Intensivstation (+2/-1)

Kreis Reutlingen:

  • Neuinfektionen: 51
  • Gesamtfälle: 11.671
  • 7-Tage-Inzidenz: 176,6 (-15,7)
  • Todesfälle: 255 (+1)
  • Lage in den Kreiskliniken: 32 Corona-Patienten, 7 davon auf der Intensivstation (+5/-1)

 

 

Das Wichtigste vom Tag

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.

Zum Artikel

Erstellt:
23. April 2021, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
23. April 2021, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. April 2021, 06:30 Uhr

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