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Verborgen

Auf Drängen des Gemeinderats untersucht die Tübinger Stadtverwaltung mögliche Standorte für einen Konzertsaal näher („Ein Schuhkarton? Und wohin?“, 5. Februar). Auch das Gelände des jetzigen Uhlandbades wird in Betracht gezogen. Dagegen wehrte sich Claudia Hillenbrand-Pantelidis in einem Leserbrief vom 14. Februar.

21.02.2018

Von Gabriele Steffen, Tübingen

Das war ein wichtiger Leserbrief: Sicher hatten es viele übersehen, dass in einem Nebensatz – verborgen im Bericht über mögliche Konzertsaal-Standorte – die Schließung des Uhlandbades angekündigt, ja quasi als gegeben vorausgesetzt wird. Eine wachsende Stadt kann ein drittes Schwimmbad gut gebrauchen – aber eben zusätzlich, nicht auf Kosten eines bestehenden Bades mitten in der Stadt, das so vielen nutzt: Hier sind nicht nur ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen, sondern etwa auch junge Papas mit ihren Kleinstkindern, junge Flüchtlingsfrauen, die Schwimmen lernen, Berufstätige, die so Bewegung geschickt in ihren Alltag einbauen können, Menschen, die sportlich und schnell und andere, die eher ausdauernd schwimmen wollen.

Und die meisten verbinden das mit anderen Aktivitäten: Kaffee trinken, Besorgungen machen, einkaufen, viele kommen nur deswegen „in die Stadt“.

Bewegungsmöglichkeiten sollten nicht bloß weit draußen sein, wo es sonst nichts weiter gibt, sondern auf kurzem Weg erreichbar und mit anderen Nutzungen verbunden. Wenn die Innenstadt wieder eine solch wichtige Einrichtung verliert, spürt das auch die Wirtschaft.

Fällig sind jetzt umfassende Informationen, und Beteiligung sollte bei einem solchen Projekt selbstverständlich sein.

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Erstellt:
21. Februar 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Februar 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Februar 2018, 01:00 Uhr

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