Tübingen

Mogelpackung

In Tübingen sterben die Arten aus. Die Stadt will etwas dagegen tun („127 gefährdete Arten“, 22. Juni).

25.06.2022

Von Barbara Kley, Tübingen

Wer hätte das gedacht, dass Lebensräume verloren gehen, wenn man eine Stadt immer mehr zubaut und die verbleibenden Grünflächen und Parks erlebnisorientiert „verschönert“?

Wenn schon nicht das städtische Umweltreferat, so haben doch Umweltgruppen seit vielen Jahren darauf aufmerksam gemacht. Fortwährendes Wachstum hat seinen Preis, auch wenn es „blau“ sein will: Pflanzen, Tiere und auch manche Menschen müssen weichen – und das ist nicht nur ein ethisches Problem, sondern gefährdet auch ganz handfest das Funktionieren der Ökosysteme. Nichts Neues also, dass „Tübingen macht blau“ in dieser Hinsicht eine Mogelpackung ist. Und dass es Zeit wird für eine wirklich grüne Politik im Rathaus.

Trotzdem, liebes TAGBLATT, ist es wirklich nicht nett, den Baubürgermeister sagen zu lassen, er habe den Artenschutz bisher als eine Sache irgendwo in Brasilien betrachtet – das kann bestimmt nicht wahr sein!

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Erstellt:
25.06.2022, 01:00 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 26sec
zuletzt aktualisiert: 25.06.2022, 01:00 Uhr

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