Der Tag in der Region

Live-Blog: Stadt will Schul-Caterern unter die Arme greifen

19.07.2020

Von itz

Symbolbild aus dem Archiv: Erich Sommer

Künftig Informatik am Carlo-Schmid-Gymnasium

19 Uhr: Das Carlo-Schmid-Gymnasium (CSG) soll das Fach Informatik in der Kursstufe drei- und fünfstündig anbieten. Einen entsprechenden Beschluss empfahl der Kultur-, Bildungs- und Sozialausschuss einstimmig dem Tübinger Gemeinderat.

Stadt will Schul-Caterern aushelfen

18.54 Uhr: Die Tübinger Stadtverwaltung will die Caterer ihrer Schul-Mensen für 75 Prozent ihre coronabedingten wirtschaftlichen Schäden kompensieren – und dafür rund 59.000 Euro in die Hand nehmen. Einen entsprechenden Vorschlag empfahl der Bildungs-, Kultur- und Sozialausschuss dem Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung aus Reihen der Tübinger Liste und der Fraktion.

Demo für Schlachthof-Erhalt

17.48 Uhr: Mehr als 400 Menschen demonstrieren für den Erhalt des Rottenburger Schlachthofs am gegenwärtigen Standort. Schon bei der Begrüßung am Schlachthof hatte der Landwirt Georg Rauser von der Initiative den Akzent gesetzt: „Der Schlachthof ist hier am richtigen Standort.“ Es gibt Einwände gegen einen Neubau woanders im Rottenburger Stadtgebiet.

Fahrrad-Rallye auf den Härten

17.25 Uhr: 80 Jugendliche hatten viel Spaß bei einer Sommer-Rallye, die wegen Corona dezentral organisiert wurde. Die anschließende Sommernacht, ein gemeinsames Event, musste aber ausfallen.

Ortsdurchfahrt Bad Urach halbseitig zu

16.23 Uhr: Das Regierungspräsidium Tübingen lässt vom morgigen Montag an bis voraussichtlich Mitte November in Bad Urach die Fahrbahndecke der B 28 zwischen der Wasserfallkreuzung und der Ermsstraße sowie auf dem Streckenabschnitt der B 465 zwischen der Sirchinger Straße und dem Anschluss B 28 erneuern. Für den ersten Abschnitt wird bis Mitte September die Bundesstraße halbseitig gesperrt.

Liebesbeziehung oder Vergewaltigung?

16.16 Uhr: Seit Freitag muss sich ein 39-jähriger Busfahrer aus Metzingen vor einer Jugendkammer des Tübinger Landgerichts verantworten. Er soll eine damals 15-jährige Schülerin vergewaltigt haben. Laut Anklage der Ersten Staatsanwältin Rotraud Hölscher lernte er das Mädchen im Sommer 2017 kennen, als sie mit seinem Bus zur Schule fuhr.

Reportage vom Sommernachtskino

15.11 Uhr: Carsten Schuffert ist mit seinem Open-Air-Event ins neue Wohnzimmer Festplatz umgezogen – und das Publikum richtet es sich vor der Leinwand behaglich ein. Also schallte am Samstagabend Mercurys Stimme aus den Boxen, also blickte Veranstalter Schuffert in der Abenddämmerung über den Festplatz, der sich füllte und füllte. Dann zieht eine Lichtspur über den samtblauen Himmel. „Da kommt mal wieder ein Flugzeug“, sagt er, „das sieht man selten heutzutage.“

Symbolbild: Manfred Grohe

Neue Flächen für Graffiti

13.48 Uhr: Auf Antrag der Fraktion will die Tübinger Verwaltung neue Flächen freigeben – für Projekte ihrer Jugendarbeit. An den Unterführungen auf Waldhäuser Ost im Ahorn- und im Falkenweg, am Nordring und der Lustnauer Gansäckerstraße sowie an der Unterführung unter der B27 in Derendingen war es geplant, der letzte Standort fällt allerdings weg.

Einbruch in Gomaringen

12.27 Uhr: In die Gomaringer Außenstelle der Hechinger Verkehrsbetriebsgesellschaft in der Ohmenhäuser Straße ist in der vergangenen Nacht eingebrochen worden. „Die Täter kamen durch die Zerstörung des hier angebrachten Sicherheitsschlosses zu den dortigen Schließfächern, welche einzeln aufgebrochen und nach Bargeld durchwühlt wurden. Da die Täter einige Minuten gebracht haben müssen um diese Zerstörung zustande zu bringen, wäre es möglich, dass diese dort gesehen wurden. Die Aufzeichnungen des Cloudspeichers der Kamera, welche dort installiert wurde, werden noch ausgewertet“, teilt die HVB mit. Zeugen können sich unter 07471/935024 oder beim Gomaringer Polizeiposten melden.

SSV Reutlingen gewinnt Turnier

8.55 Uhr: Fußball-Oberligist SSV Reutlingen hat das Vorbereitungsturnier des VfL Pfullingen gewonnen. Zwar verlor der SSV zunächst mit 1:3 gegen den Regionalligisten TSG Balingen, steigerte sich dann und machte mit Siegen gegen Pfullingen und Ilshofen den Turniersieg klar. Dabei profitierten die Reutlinger auch von den Balinger Unentschieden gegen Ilshofen (2:2) und Pfullingen (0:0). „Im ersten Spiel haben wir es den Balingern leicht gemacht, haben die Tore hergeschenkt. Da hatten wir hinten Defizite“, sagte SSV-Trainer Maik Schütt. „Wir wissen, wo wir stehen, wo wir ansetzen müssen - dann war es in den anderen Spielen besser.“ Am Dienstag (19 Uhr) spielt der SSV beim Landesligisten SV 03 Tübingen.

Mössinger Beziehungen

8.44 Uhr: Zwei Jahrzehnte prägte der am 4. Juli verstorbene Alt-Bürgermeister Hans Auer das Geschehen in Mössingen. Viele Spuren hat er in dieser Zeit hinterlassen. Eine davon ist die Städtepartnerschaft mit Saint-Julien-en-Genevois. TAGBLATT-Redakteur Moritz Siebert blickt zurück.

Corona ist nun auch aus dem UKT verschwunden. Archivbild: Moritz Hagemann

Keine Corona-Patienten mehr am UKT

6.24 Uhr: Seit dem vergangenen Freitag wird am Tübinger Uniklinikum niemand mehr behandelt, der oder die am Coronavirus erkrankt ist. Es ist das erste Mal der Fall, nachdem in Tübingen die Patienten 2 und 3 in Baden-Württemberg versorgt worden sind. Das war Ende Februar.

Massentests in Stuttgart

6.12 Uhr: Nachdem in einem Stuttgarter Hochhauskomplex sechs Menschen an Corona erkrankt sind, hat die Stadt rund 400 Nachbarn vorsorglich testen lassen. Sie seien „vorab schriftlich über dieses freiwillige und kostenlose Angebot informiert worden“, teilte die Stadt am Samstag mit. Die Getesteten wohnen demnach alle in einem Gebäudekomplex im Stadtteil Freiberg.

1 Jahr Gartensia-Besetzung

6.02 Uhr: Das können die Bewohner der Gartenstraße 7 später einmal ihren Kindern erzählen: Dass sie die ersten Hausbesetzer in Tübingen waren, die eine echte Pandemie gleich im ersten Jahr überstehen mussten. Wie ganz Deutschland, ging auch die Gartensia (so nennt sich das Wohnprojekt) im März in den Lockdown. Die Besetzer sperrten die Tür zu, schlossen das Café, luden Besucher aus und stoppten vieles von dem, was das Leben in besetzten Häusern ausmacht: Spontane Konzerte, öffentliche Diskussionen, Workshops, Parties. Aus dem offenen Haus wurde von einem Tag auf den anderen ein geschlossenes, und die etwa 20 Leute, die zum festen Kern gehören, waren plötzlich sehr auf sich gestellt.

 

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Erstellt:
19. Juli 2020, 06:30 Uhr
Aktualisiert:
19. Juli 2020, 06:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2020, 06:30 Uhr

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