Elon Musk bei Curevac

Das Genie aus Palo Alto auf der Oberen Viehweide in Tübingen

Am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr traf er tatsächlich in Tübingen ein: Elon Musk, sagenumwobener Raketenentwickler und E-Auto-Pionier aus Palo Alto, besuchte den Impfstoff-Entwickler Curevac.

01.09.2020

Von uja

Begrüßt wurde er von etwa 50 Fans und Fotografen, die teilweise Stunden im Regen ausgeharrt hatten. Unter ihnen Tesla-Fans, Technik-Nerds, junge Mechatronik-Studenten auf Arbeitssuche („I want to work for you“) und raketenbegeisterte Schüler, die von ihrem Idol zunächst wenig zu sehen bekamen: Musk, seit kurzem drittreichster Mensch der Erde, fuhr ohne Gruß in einem schwarzen Tesla Model X direkt in die, von Security-Leuten gesicherte Tiefgarage der Curevac-Zentrale.

Gut zwei Stunden konferierte er mit den Managern des Impfstoff-Herstellers über eine Zusammenarbeit und besichtigte auch einen Prototypen des mRNA-Printers, den Curevac zusammen mit einer Tesla-Tochterfirma entwickelt hatte. Dann unternahm er, angetan mit einem Bandana-Halstuch, einen Rundgang durch den Technologiepark auf der Oberen Viehweide, ehe er wieder zum Stuttgarter Flughafen fuhr, wo sein Privatjet wartete.

Begleitet wurde Musk vom neuen Curevac-Chef Franz-Werner Haas und, zur Freude vieler, auch von Unternehmensgründer Ingmar Hoerr. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende, der wegen eines Schlaganfalls im März überraschend sein Amt niederlegen musste, zeigte sich erstmals wieder öffentlich und wirkte dabei fast so dynamisch wie eh und je. Heute besichtigt Musk in Brandenburg die neue „Gigafactory“, in der Tesla ab 2021 etwa 100.000 Elektroautos pro Jahr produzieren will.

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Erstellt:
1. September 2020, 21:38 Uhr
Aktualisiert:
1. September 2020, 21:38 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. September 2020, 21:38 Uhr

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