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Angeblicher Missbrauch am Rande eines Feldwegs

Kripo fahndete nach Paar, das eine Jugendliche vergewaltigt haben soll

Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 17-Jährigen am Mittwochabend am Rande eines Feldwegs bei Münsingen fahndete die Kripo nach einem älteren Kombi mit Stuttgarter Kennzeichen. Doch dann stellte sich heraus, dass die Geschichte erfunden war.

27.07.2018

Von hz

Symbolbild: Arno Bachert - Fotolia.com

Update (10. August 2018): Laut Kripo hat die 17-Jährige Entführung und Vergewaltigung erfunden.

Und so hatte das Mädchen die Geschichte der Polizei berichtet:

Ihrer Aussage nach war die 17-Jährige kurz nach 20 Uhr zu Fuß von der Uracher Straße kommend in der Reichenaustraße unterwegs. Dort soll neben ihr ein Kombi angehalten haben, aus dem ein Mann und eine Frau ausstiegen. Indem diese mit einem Messer drohten habe das Paar die Jugendliche ins Fahrzeug gezerrt und sei dann am Freibad vorbei in Richtung Alter Seeburger Weg und auf einem Feldweg weiter gefahren. Im Bereich Galgenberg sollen die beiden das Mädchen aus dem Fahrzeug auf eine angrenzende Wiese gezerrt haben. Die Frau habe die Jugendliche festgehalten und mit dem Messer bedroht während sich der Mann an dem Mädchen vergangen habe.

Die 17-Jährige gab an, der Mann habe dann einen Hustenanfall bekommen. Als ihm die Frau ein Medikament aus dem Wagen holte, sei der Jugendlichen die Flucht gelungen und sie habe die Polizei verständigt. Eine sofort eingeleitete weiträumige Fahndung mit zahlreichen Streifenwagen verlief ergebnislos.

Der Mann soll etwa 40 bis 50 Jahre alt sein. Er habe laut Beschreibung kurze Haare, einen kurzen Oberlippenbart sowie einen Dreitagebart und einen Bierbauch. Er soll eine helle Hose und ein helles Oberteil getragen haben. Die Frau wird als etwa 30 Jahre alt und übergewichtig mit langen blond gefärbten Haaren beschrieben. Bekleidet sei sie mit einer braunen Dreiviertelhose und einem pinkfarbenen T-Shirt gewesen. Beide hätten deutsch mit einem Dialekt gesprochen, den die 17-Jährige als sächsisch oder pfälzisch beschrieb. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen sehr alten weinroten oder dunkelgrünen Kombi mit kantigem Heck und Stuttgarter Kennzeichen gehandelt haben. Der Wagen habe ungepflegt gewirkt und soll am Heck neben dem Kennzeichen einen Aufkleber ähnlich einer Blume gehabt haben. Möglicherweise sei das gesuchte Fahrzeug bei der Vorbeifahrt am Freibad einer Gruppe Jugendlicher aufgefallen, die dort feierten. Zudem sei der Wagen im Bereich des Feldweges so abgestellt gewesen, dass ein vorbeifahrender Autofahrer hupte.

Die Kriminalpolizei bittet unter Telefon 07121 / 9420 oder 07381 / 93640 um Hinweise zu folgenden Fragen:

Wer hat am Mittwochabend in der Reichenaustraße im Bereich der Stadtwerke Beobachtungen gemacht, die mit den Schilderungen der Jugendlichen in Einklang zu bringen sind?

Wer kann Angaben zu den beschriebenen Personen oder dem Fahrzeug mit Stuttgarter Kennzeichen und dem Aufkleber neben dem Kennzeichen am Heck machen?

Wer war am Mittwochabend zwischen 20 und 21.30 Uhr im Bereich des Feldweges im Gewann Galgenberg mit seinem Fahrzeug unterwegs und wurde durch ein abgestelltes Auto behindert, so dass er hupte?

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Erstellt:
27. Juli 2018, 16:16 Uhr
Aktualisiert:
27. Juli 2018, 16:16 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Juli 2018, 16:16 Uhr

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