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Die Vergewaltigung gab es nicht

Jugendliche räumt ein, Entführung und Missbrauch von Münsingen erfunden zu haben

Keinen realen Hintergrund hat laut Kriminalpolizei die Anzeige einer Jugendlichen, die vorgab, am 25. Juli in Münsingen von einem Paar entführt und vergewaltigt worden zu sein.

10.08.2018

Von hz

Symbolbild: Mitsanas

Zu diesem Schluss kommen die Ermittler nach der Befragung mehrerer Zeugen und der Auswertung gesicherter Spuren. Am Freitag räumte das Mädchen im Beisein seiner Anwältin ein, die Tat erfunden zu haben. Das Motiv der Jugendlichen dürfte laut Polizei im persönlichen Bereich liegen. „Wir haben den Fall sehr ernst genommen. Aber die Ermittlungen haben ergeben, dass die Geschichte nicht stimmen kann“, sagte Polizeisprecher Christian Wörner. So seien Zeugen gefunden worden, die sich aber an nichts erinnern konnten, was die Jugendliche an den fraglichen Orten geschildert hatte. Die Ergebnisse gehen nun an die Staatsanwaltschaft nach Tübingen, sagt Wörner.

Eine 17-Jährigen hatte Ende Juli behauptet, sie sei bei Münsingen von einem Paar überfallen, entführt und missbraucht worden. Eine Frau habe sie festgehalten, während der Mann sie vergewaltigte.

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Erstellt:
10. August 2018, 15:07 Uhr
Aktualisiert:
10. August 2018, 16:28 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. August 2018, 16:28 Uhr

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