Heute ist Infoabend zur Stadtbahn in der Hepper-Halle

Vertreter von Stadt, Kreis und Region informieren über die Tübinger Innenstadtstrecke

Kann man in ein paar Jahren umsteigefrei von Reutlingen, Herrenberg oder Metzingen ans Tübinger Klinikum oder auf die Morgenstelle fahren? Die Regional-Stadtbahn würde das ermöglichen, sofern in Tübingen die Innenstadtstrecke gebaut wird.

18.09.2018

Von sg

So würde die Tübinger Stadtbahn fahren
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Nun liegen die Pläne für die Tübinger Stadtbahn vor. Aber wo genau würde sie fahren? Wir sind die geplante Strecke mit der Kamera abgefahren. Video: Bleeser

02:11 min

Am heutigen Dienstag, 18. September, von 19 bis 22 Uhr, informieren in der Hermann-Hepper-Halle, Westbahnhofstraße 23, Oberbürgermeister Boris Palmer, Baubürgermeister Cord Soehlke und weitere Fachleute über den möglichen Streckenverlauf und den Stand der Planungen der Innenstadtstrecke.

Der Direktor des Regionalverbands, Dirk Seidemann, erläutert das Gesamtprojekt im Raum Neckar-Alb. Landrat Joachim Walter spricht über die Bedeutung der Regional-Stadtbahn für den Landkreis.

Diskutiert werden unter anderem folgende Fragen: Welche Vorteile bringt eine Stadtbahn, welche Verkehrs- und Emissionsprobleme kann sie lösen? Was würde sich mit der Stadtbahn im Busnetz verändern? Was ist mit dem Auto- und dem Radverkehr? Fallen Parkplätze weg? Welche Beeinträchtigungen sind zu erwarten, zum Beispiel durch Lärm oder Erschütterung? Was kostet uns die Stadtbahn und wie werden die Kosten aufgeteilt? Außerdem gibt es Informationen über das Ziel und den Umfang der Bürgerbeteiligung, in deren Verlauf auch Alternativen zur Regional-Stadtbahn zur Sprache kommen.

Nähere Informationen vorab im Internet in einem Dossier unter www.tagblatt.de/t13.html oder bei der Stadt unter www.tuebingen.de/regionalstadtbahn.

So könnte die dann verbreiterte Neckarbrücke aussehen, wenn sich Tübingen für eine Innenstadt-Strecke entscheidet. Bild: Morcelo

Der Zeitplan

Die Bürgerbeteiligung beim Stadtbahn-Projekt startet mit dem Infoabend heute. Weiter geht es am 12. Oktober. Bei einer Podiumsdiskussion ab 20 Uhr im Museum sollen Pro und Contra erörtert werden. Am 13. Oktober sollen Details in einer öffentlichen Werkstatt besprochen werden. Ziel ist, Anregungen und Hinweise zu sammeln, aber auch Alternativen zur Innenstadtstrecke zu erarbeiten. Dieses soll vor allem 2019 erfolgen, aber schon am 6. November mit einem Workshop beginnen. Am Ende steht ein Bürgerentscheid voraussichtlich im Jahr 2020.

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Erstellt:
18. September 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
18. September 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. September 2018, 01:00 Uhr

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