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Mutmaßlicher Vergewaltiger festgenommen

Zwei vollendete und zwei versuchte Vergewaltigungen: 21-Jähriger in Haft

Wegen des dringenden Verdachts der Vergewaltigung sowie der versuchten Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ermitteln Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei gegen einen 21-jährigen Asylbewerber aus Gambia mit Wohnsitz in Tübingen.

06.07.2017

Von ik

Symbolbild: © Danny Elskamp - Fotolia.com

Seit Mittwoch sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Der 21-Jährige soll in Tübingen zwei Frauen vergewaltigt haben: eine 33-Jährige im Mai 2015 und eine 35-Jährige im März 2017. Außerdem soll er für zwei versuchte Vergewaltigungen verantwortlich sein. Die Beamten kamen dem Mann mithilfe eines DNA-Abgleichs auf die Spur.

Mehr Vollzugsbedienstete für mehr Sicherheit

Boris Palmer: „Tübingen war eine der Städte, in denen Frauen sich ohne Angst frei bewegen konnten. Das hat sich leider verändert“, sagte der OB gestern. „Mehr Präsenz im öffentlichen Raum stärkt das Sicherheitsgefühl und beugt Straftaten vor. Für Ermittlungen und Strafverfolgung müssen selbstverständlich die Polizei und die Justiz besser ausgestattet sein. Die entsprechenden Ziele des Koalitionsvertrags in Baden-Württemberg unterstütze ich voll und ganz.“

Für den Haushalt 2018 beantragt die Stadtverwaltung außerdem zwei zusätzliche Vollzeitstellen für den kommunalen Ordnungsdienst, um vor allem die Wochenenden besser abdecken zu können.

Den kommunalen Ordnungsdienst gibt es in Tübingen seit Mitte 2008. Die vier Vollzugsbediensteten haben die Stellung von Polizeibeamten. Sie sind von 18 bis 2 Uhr, an Wochenenden und bei besonderen Veranstaltungen auch bis 4 Uhr im Einsatz. Dabei sind sie nach Auskunft der Stadt vor allem vermittelnd unterwegs zu den Themen Lärm, Jugendschutz und Alkohol. Bei Straftaten schalten sie die Polizei ein.

Die Entscheidung, ob weitere Stellen geschaffen werden, trifft der Tübinger Gemeinderat.

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Erstellt:
6. Juli 2017, 12:14 Uhr
Aktualisiert:
6. Juli 2017, 12:14 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. Juli 2017, 12:14 Uhr

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Rudel 08.07.201709:38 Uhr

Das Symbolbild passt so gar nicht zum Text...

Uwe Lutz 06.07.201721:21 Uhr

Einer weniger. Er wird auf unsere Kosten verurteilt. Er erhält eine bessere Unterbringung und Verpflegung wie manches deutsche Rentnerehepaar, bei dem beide jeweils 40 Jahre und mehr gearbeitet haben.
Warum wird mit den Regierungen aus solchen Ländern kein Abkommen geschlossen, dass diese Straftäter ihrer Gerichtsbarkeit überstellt werden, und die dort landesübliche Strafe erhalten?
Auch für diese Straftäter zahlen wir uns dumm und dämlich. Erklären Sie das mal den Opfern.

ErikW 06.07.201715:12 Uhr

Wieviele dieser Vergewaltigungen wurden nicht angezeigt? Das Epplehaus lehrt uns, dass es viele sein dürften.

TuebingenSued 06.07.201712:56 Uhr

Die Spitze eines Eisberges. Danke Frau Merkel

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