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Weltmeister in der Sportstadt
Die Niederländerin Angela Malestein vom deutschen Meister SG BBM Bietigheim (rechts) und Torhüterin Katrine Lunde von Weltmeister Norwegen könnten auch im WM-Finale aufeinandertreffen. In der Vorrunde spielt der Titelverteidiger in Bietigheim. Foto: Imago
Frauenhandball

Weltmeister in der Sportstadt

Titelverteidiger Norwegen absolviert bei der Weltmeisterschaft seine Gruppenspiele in der EgeTrans-Arena in Bietigheim-Bissingen.

29.11.2017
  • CLAUS PFITZER

Bietigheim-Bissingen. Mit Weltmeister Norwegen und dem WM-Vierten von 2015, Polen, hatte Bietigheim-Bissingen bei der Auslosung Glück und erhielt mit der Gruppe B die attraktivste der vier Sechsergruppen. Auch Schweden, Tschechien und Ungarn sind Kandidaten für das Viertelfinale. Damit ist die handballbegeisterte Region einer der Anziehungspunkte der WM.

Das rund 43 000 Einwohner zählende Bietigheim-Bissingen darf sich zu Recht Sportstadt nennen. Seit wenigen Tagen ist der Oberbürgermeister Jürgen Kessing Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Seine Stadt ist in den vergangenen Jahren zu einer deutschen Handball-Hochburg durch die SG BBM Bietigheim geworden mit dem aktuellen deutschen Handballmeister der Frauen und dem Zweitliga-Spitzenteam der Männer.

Die spielen mittlerweile ebenso in der Ege-Trans-Arena wie die Eishockey-Mannschaft der Bietigheim Steelers, dem aktuellen Tabellenführer der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2). Mit Felix Franz von der LG Neckar-Enz wohnt der deutsche 400-Meter-Hürdenmeister in Bietigheim. In diesem Jahr findet am 31. Dezember der 31. Bietigheimer Silvesterlauf statt, zu dem regelmäßig über 300 Starter und rund 15 000 Besucher kommen. Auch im Tischtennis kann sich die Stadt, die rund 20 Kilometer von Stuttgart entfernt liegt, sehen lassen mit einem Herren-Regionalligateam und einer Drittliga-Mannschaft bei den Frauen und hochbegabten Talenten, die Stammgäste bei den deutschen Ranglistenturnieren sind. Und mit dem FSV 08 Bissingen gibt es auch eine passable Fußballmannschaft, die als Vizemeister der Oberliga den Aufstieg in die Regionalliga Südwest knapp verpasst hat.

Da ist der amtierende Welt- und Europameister Norwegen bei seiner Mission Titelverteidigung während der Vorrunde bestens aufgehoben. Die Plätze eins und zwei in der Gruppe B werden Norwegen sowie der WM-Vierte Polen unter sich ausmachen. Um die weiteren beiden Plätze fürs Achtelfinale kommen Ungarn, Schweden und Tschechien infrage, eine Außenseiterrolle nimmt Argentinien ein.

Heimvorteil für Kudlacz-Gloc

Der Fokus in der 4500 Zuschauer fassenden EgeTrans-Arena liegt auf Norwegen. Aus dem Land des Weltmeisters werden auch jede Menge Fans erwartet, die in ihren Wikinger-Köstümen für Stimmung sorgen werden.

Das Team aus Polen spielt alleine schon wegen Karolina Kudlacz-Gloc in Bietigheim-Bissingen eine besondere Rolle. Die 32-jährige Kapitänin spielt seit Beginn der laufenden Saison beim deutschen Meister SG BBM Bietigheim und hat sich dort rasch zu einer Leistungsträgerin nach ihrer Schwangerschaft und der Geburt ihres Sohnes im Sommer entwickelt.

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29.11.2017, 06:00 Uhr
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