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Terodde mit Köpfchen
VfB-Stürmer Simon Terodde bejubelt seinen ersten Saisontreffer für Stuttgart zum 1:0 gegen Sandhausen. Foto: Imago
Stuttgart gewinnt Derby in Sandhausen 2:1 – Özcan glänzt als Vorbereiter

Terodde mit Köpfchen

Der VfB Stuttgart konnte sich gestern Abend mit 2:1 beim SV Sandhausen durchsetzen. Simon Terodde und Christian Gentner trafen für die Gäste.

27.08.2016
  • MATTHIAS JEDELE

Sandhausen. Gute Nachrichten gab es gestern für den Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart bereits vor Spielbeginn. Der Bundesliga-Absteiger wurde auf dem Transfermarkt nochmals aktiv und verpflichtete den japanischen Nationalspieler Takuma Asano. Der 21-jährige Offensivmann kommt auf Leihbasis vom englischen Premiere-League-Klub FC Arsenal für ein Jahr mit der Option auf eine weitere Spielzeit. „Takuma ergänzt uns im vorderen Bereich perfekt. Er strahlt große Torgefahr aus, ist beidfüßig schnell und beweglich. Die Konstellation mit Hajime Hosogai hat uns sehr geholfen, Takuma für uns zu gewinnen“, sagte VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser noch vor dem Baden-Württemberg-Derby.

Bei hochsommerlichen 38 Grad agierte Sandhausen mit einem defensiv ausgelegten 4:1:4:1-System. Die Gäste aus der Landeshauptstadt versuchten es ihrerseits mit der gleichen taktischen Ausrichtung, doch agierten hier Berkay Özcan und Tobias Werner oft als zweite Spitze neben Angreifer Simon Terodde. Die Idee die Hausherren früh unter Druck zu setzen misslang den Stuttgartern jedoch. Sandhausen stand defensiv sehr gut und machte die Räume geschickt eng. Der SVS ließ den Gästen kaum Raum zum kombinieren und setzte seinerseits Nadelstiche im Angriff. So führte nach 23 Minuten ein Sandhäuser Konter fast zum gewünschten Erfolg. Kulovits schickte Pledl mit einem Gassenball auf die Reise, doch im Stuttgarter Strafraum verließen ihn dann die Kräfte und die große Chance zum Führungstreffer war vertan.

Vom VfB Stuttgart war hingegen im ersten Spielabschnitt wenig bis gar nichts zu sehen. Ohne zündende Idee in der Offensive blieb der vermeintliche Favorit blass und fiel eher durch ungenaues Passspiel auf. Das Fehlen des Edeltechnikers Alexandru Maxim, der von VfB-Trainer Jos Luhukay erneut auf die Bank verbannt wurde, machte sich an allen Ecken bemerkbar. Da half es vorerst auch nicht, dass mehr als 6000 mitgereiste Stuttgarter Fans das Derby in Sandhausen in ein VfB-Heimspiel verwandelten und das Hartwaldtstadion ein ums andere Mal zum Beben brachten. Da aus dem Spiel heraus nichts klappte, war es nicht verwunderlich, dass der erste Treffer der Partie nach einer Standardsituation fiel. Terodde köpfte einen Özcan-Freistoß aus fünf Metern unhaltbar ins kurze Eck und brachte die Gäste mit der ersten echten Torchance in Führung (39.) – es war der erste Saisontreffer für den Neuzugang aus Bochum. Einen kleinen Aufreger gab es unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Sandhausens Richard Sukuta-Pasu ging nach einem Zweikampf im Stuttgarter Strafraum zu Boden, die Pfeife von Schiedsrichter Frank Willenborg blieb aber stumm. So wurde mit einer knappen 1:0-Gästeführung die Seiten gewechselt.

Nach der Pause hatten die Hausherren zuerst mehr vom Spiel und belohnten sich dabei fast mit dem Ausgleich. Tim Kister setzte seinen Kopfball nach einem Pledl-Freistoß aber auf die Querlatte (53.). Im direkten Gegenzug brachte Stuttgarts Kapitän Christian Gentner dann das Kunststück fertig eine Insua-Flanke aus vier Metern weit über das Tor zu bugsieren und verpasste so die mögliche Vorentscheidung. Kurze Zeit später später war dies dann aber Makulatur. Özcan tanzte auf der rechten Außenbahn SVS-Linksverteidiger Paqarada aus und bediente den im Rückraum positionierten Gentner. Aus zwölf Metern ließ der ehemalige A-Nationalspieler Sandhausens Schlussmann Marco Knaller keine Abwehrmöglichkeit und erzielte das 2:0.

Ein kapitaler Bock von Stuttgarts Toni Sunjic machte die Partie dann nochmals spannend. Der Innenverteidiger vertändelte den Ball und Andrew Wooten nahm das Geschenk dankend an und verkürzte (73.). In der Schlussphase warf Sandhausen alles nach vorne, die Stuttgarter verteidigten mit Geschick und etwas Glück aber den knappen Vorsprung.

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27.08.2016, 06:00 Uhr
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