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Stadtwerke und Naldo erhöhen am 1. Januar die Preise
Symbolbild: Sommer
Bus und Bahn werden teurer

Stadtwerke und Naldo erhöhen am 1. Januar die Preise

Alle Jahre wieder steigen Ticketpreise für Bus und Bahn. Jetzt haben sowohl die Stadtwerke Tübingen als auch der Verkehrsverbund Naldo Preiserhöhungen zum 1. Januar 2017 angekündigt.

09.08.2016
  • slo

Tübingen. Dem Verkehrsverbund Naldo mache, so heißt es in der Pressemitteilung, der Rückgang der Schülerzahlen um weitere zwei bis drei Prozent zu schaffen, „da die Beförderungsleistungen den gleichen Umfang haben“. Das heißt, in den Zügen und Bussen fahren weniger Schüler mit, die Kosten sind aber dieselben geblieben. Und müssen aufgefangen werden. Naldo erhöht deshalb zum Jahresbeginn 2017 die Ticketpreise um durchschnittlich ein Prozent. Sowohl die Schülermonatskarten als auch die normalen Monatskarten werden – abhängig von der Länge der Strecke – um 1,20 Euro bis 3,70 Euro teurer. Das wiederum wirkt sich auch auf die Jahresabos aus, die ebenfalls entsprechend ansteigen. Unverändert hingegen bleiben die Preise für Einzelfahrscheine.

Das gilt auch im Stadtverkehr Tübingen, wo alle anderen Tickets um bis zu 4,3 Prozent ansteigen. Die persönliche Jahreskarte im Berufsverkehr etwa steigt um 2,1 Prozent von 439,20 Euro auf 448,60 Euro. Die übertragbare Monatskarte kostet von Januar an 49,40 Euro (bisher 48,80 Euro).

Sowohl Naldo als auch die Stadtwerke führen zum Jahresbeginn ein neues Angebot ein: die „9-Uhr-Monatskarte“. Sie gilt, wie der Name sagt, von 9 Uhr an den ganzen Tag über (auch an Sonn- und Feiertagen) bis Betriebsschluss. Im Stadtverkehr kostet die übertragbare Variante, bei der es auch eine Mitnahmeregelung gibt, 37,80 Euro. Die den ganzen Tag über gültige Monatskarte kostet 49,40 Euro. Sowohl Naldo als auch die Stadtwerke hoffen, mit diesem Angebot neue Kunden gewinnen zu können.

Die Stadtwerke Tübingen begründen ihre Tariferhöhungen mit den steigenden Kosten. Dazu gehören die tariflichen Lohnerhöhungen und die Ausweitungen des Angebots. So gibt es etwa im Wohngebiet „Alte Weberei“ neue Linien. Außerdem haben die Stadtwerke elf neue Linienbusse angeschafft. In den nächsten Jahren erwarten die Stadtwerke zusätzliche Kosten durch Investitionen, etwa in ein neues Leitsystem.

Der Verlust im Stadtverkehr ist im Geschäftsjahr 2015 auf rund 4,1 Millionen Euro angestiegen. Im Vorjahr betrug er 3,4 Millionen Euro.

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09.08.2016, 18:23 Uhr
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09.08.2016

23:49 Uhr

Johannes S. schrieb:

Wie bei der letzten Erhöhung: Schüler ohne eigenes Einkommen sind die tragende und leidtragende Säule des Tübinger Stadtverkehrs. Sie finanzieren umweltfreundliche Busse, preiswerten Nachtbusverkehr und günstige Karten für ÖPNV-Fans ab 9 h. Dafür stehen sie vor 9 h in überfüllten Bussen. Unsozialer geht es kaum noch.



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