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Frankreich

Schwerer Gang: Rückkehr ins Stade de France

Die Szene haben viele Fußballfans noch im Kopf: Das dumpfe Explosionsgeräusch und der irritierte Blick des französischen Verteidigers Patrice Évra, der gerade den Ball hat. Zu diesem Zeitpunkt wissen die Spieler an jenem 13. November noch nicht, dass sich wenige Meter vom Stade de France gerade ein Attentäter in die Luft gesprengt hat.

29.03.2016
  • DPA

Saint-Denis. Heute kehrt Frankreichs Nationalmannschaft erstmals seit den Pariser Terroranschlägen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zurück in ihr Stadion.

Zweieinhalb Monate vor der Europameisterschaft ist das Freundschaftsspiel gegen Russland für die EM-Gastgeber auch eine Gelegenheit, Sicherheits-Bedenken entgegenzutreten. Die Anschläge von Brüssel in der vergangenen Woche haben die Frage nach dem Schutz des Turniers noch stärker in den Vordergrund gerückt. Angreifer Olivier Giroud machte klar, dass der Gang auf den Rasen Erinnerungen auslösen wird: "Bevor wir Sportler sind, sind wir menschliche Wesen. Das wird uns berühren, zurückzukehren." Frankreichs Trainer Didier Deschamps sagte: "Niemand wird vergessen können, was passiert ist, aber wir dürfen nicht mit Furcht und Angst dorthin gehen."

Am 13. November hatten drei Selbstmordattentäter im Umfeld des Stade de France ihre Bomben gezündet, während drinnen das deutsche Team gegen Frankreich spielte. Ziel der Terroristen war es nach Behörden-Angaben, ins Stadion zu gelangen. Die DFB-Elf verbrachte die Nacht in den Kabinen, die Franzosen verließen das Gebäude erst gegen 3 Uhr morgens.

Nun wird das Stadion wie schon bei einem Rugby-Spiel im Februar streng abgeschirmt. Alle Besucher müssen sich auf zwei Kontrollen einstellen. Neben privaten Sicherheitsleuten werden gut 400 Polizisten im Einsatz sein. Laurent Simonin von der Polizeipräfektur sagte, zusätzlich würden Scharfschützen positioniert, außerdem sei ein Team einer Polizei-Spezialeinheit im Stadion in Bereitschaft.

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29.03.2016, 08:30 Uhr
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