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Premiere ohne die Besten
Europameister Henrik Rödl gibt heute im WM-Qualifikationsspiel gegen Georgien sein Debüt als Bundestrainer. Foto: dpa
Basketball

Premiere ohne die Besten

Henrik Rödl ist als Bundestrainer von Beginn an unter Druck, denn ein Ausrutscher wäre im neuen Modus fatal. Auch wenn der 48-Jährige auf wichtige Akteure verzichten muss, bleibt er optimistisch.

24.11.2017
  • SEBASTIAN SCHMID

Chemnitz. Henrik Rödl lässt sich vor seinem Debüt den Optimismus nicht vermiesen. „Es ist eine super Zeit, um Bundestrainer zu sein,“ verkündete der 48-Jährige und fügte hinzu: „Wir haben so viel Talent, wie noch nie.“ Der Ex-Profi hätte aber auch gute Gründe, um Frust zu schieben. Denn bei seiner Premiere als Chef der deutschen Nationalmannschaft muss Rödl heute gegen Georgien (19.30 Uhr) und am Montag in Österreich (20.30 Uhr/beide Partien live bei Telekom Sport) auf seine besten Spieler verzichten.

Eine ärgerliche Situation

Dass die NBA-Profis um Dennis Schröder (Atlanta Hawks) für die beiden WM-Qualifikationsspiele keine Freigabe erhalten werden, war von Anfang an klar. Doch wegen des andauernden Streits zwischen dem Weltverband Fiba und der europäischen Königsklasse Euroleague fehlen Rödl fünf weitere wichtige Spieler. Eine ärgerliche Situation, denn was nutzt das ganze Talent, wenn es nicht zur Verfügung steht.

Der neue Bundestrainer versucht, das Ganze auszublenden: „Es gilt jetzt, sich darauf zu konzentrieren, wer hier zusammen ist. Alles andere zählt im Moment nicht.“ Wegen des neuen Qualifikations-Modus' (siehe Info) kann sich die deutsche Auswahl in keiner Partie einen Ausrutscher erlauben. Doch die Vorbereitungszeit war knapp, erst am Montag kamen die Nationalspieler in Chemnitz zusammen, wo es heute gegen Georgien geht.

Die Partie ist für Rödl wie schon bei der EM im Sommer ein „Schlüsselduell“. In Israel gelang der Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes ein 67:57. Am Ende gelang mit dem Viertelfinaleinzug der größte Erfolg einer deutschen Auswahl seit zehn Jahren. „Unserer Stärke bei der EM waren das kollektive Auftreten, die Defensive und der Teamgeist. Das erwarte ich auch jetzt von meiner Mannschaft“, sagte Rödl, der allerdings nur sechs EM-Fahrer mit an Bord hat. Trotzdem forderte er: „Wir müssen alles dafür tun, dieses Spiel zu gewinnen.“

Chance für die zweite Garde

Zum zwölfköpfigen Kader für die Georgien-Partie gehören Ismet Akpinar (Ratiopharm Ulm) und Johannes Thiemann von den MHP Riesen Ludwigsburg. Das Duo hat bei der EM mit couragierten Auftritten überrascht und will sich nun in Abwesenheit der starken Konkurrenten für weitere Aufgaben empfehlen. Denn auch wenn Rödl dieses Mal – und vermutlich auch in den zwei WM-Qualifikationsspielen im Februar gegen Serbien und im Rückspiel in Georgien – nicht alle Spieler zur Verfügung hat, weiß er um die Stärke des deutschen Teams.

„Es ist nicht einfach, aber wir haben die Chancen, wieder nach den Sternen zu greifen. Und vielleicht können wir noch einmal eine Medaille holen“, sagte der Europameister von 1993. Den ersten Schritt will er mit seinem Team heute machen.

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24.11.2017, 06:00 Uhr
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