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Hoffenheim

Nagelsmann soll TSG-Profis früher übernehmen

Mit glasigen Augen saß Huub Stevens zum letzten Mal auf dem Pressepodium von 1899 Hoffenheim. Der Mann, der wie kein zweiter Trainer in der Fußball-Bundesliga das Image des harten Hundes verkörpert, kämpfte sichtlich mit den Tränen.

11.02.2016

Von SID

Zuzenhausen. Aus gesundheitlichen Gründen ist Stevens gestern als Trainer der TSG zurückgetreten - mitten im Abstiegskampf, drei Tage vor dem wichtigen Spiel in Bremen. Der Vereinsarzt und die Uniklinik Heidelberg haben bei dem 62 Jahre alten Niederländer Herzrhythmusstörungen festgestellt. Der erfahrene Coach war nur gut drei Monate Trainer in Hoffenheim.

Wie sehr der Verein von der Situation überrascht wurde, zeigt allein, dass unklar ist wer Stevens nun beerben soll. Das Training am Nachmittag leiteten erst einmal dessen bisherige Assistenten Alfred Schreuder und Armin Reutershahn. Die naheliegendste Lösung heißt aber Julian Nagelsmann, aktuell noch Trainer der U 19 des Vereins, der die Profis im Sommer ohnehin übernehmen soll. "Es ist doch logisch, dass wir ihn voll in unsere Überlegungen einbeziehen. Aber Sie wissen auch, dass Julian Nagelsmann in der entscheidenden Phase seiner Fußballlehrer-Prüfung ist", sagte Alexander Rosen, Direktor Profifußball der TSG. Der knorrige Niederländer ist seit 1993 Profitrainer. Er hat die Schalker zum Uefa-Cup-Sieg geführt und den VfB Stuttgart zweimal vor dem Abstieg gerettet.

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Erstellt:
11. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
11. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2016, 08:30 Uhr

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