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Berlin/Tübingen

Boris Palmer wettert gegen die Radweg-Situation in Berlin

Nach seiner Berlin-Schelte hat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer nachgelegt und die Radwege-Situation in der Hauptstadt bemängelt.

20.02.2019

Von dpa

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Tübingen, bei einer Berlin-Tour am Potsdamer Platz. Foto: Christoph Soeder dpa

Berlin. «Hier in Berlin wird der Radfahrer zwischen Autos rechts und links durchgequetscht», sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch bei einer Tour durch die Stadt, zu der ihn die Berliner CDU-Fraktion eingeladen hatte. «Und ich habe eine Menge gefährlicher Situationen in einer Viertelstunde erlebt. Ich finde, da könnte Berlin noch besser werden.»

Palmer betonte auch: «Ich wollte zwischen Zoo und Nollendorfplatz Fahrrad fahren. Aber außer Baustellenlücken, roten Ampeln und fehlenden Fahrradwegen ist mir irgendwie nichts ins Auge gestochen.»

Vor einiger Zeit hatte der Oberbürgermeister der schwäbischen Stadt in Baden-Württemberg Aufsehen erregt, als er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe über Berlin gesagt hatte: «Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands.» Palmer resümierte nach der Berlin-Tour über diesen Satz: «So in dem Sinne wie ich ihn gesagt hab - nämlich zugespitzt und auch ein bisschen ironisch - mit dem Hinweis, dass es halt für mich als schwäbischen Spießbürger sich so darstellt, würde ich ihn wieder sagen.»

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Erstellt:
20. Februar 2019, 07:22 Uhr
Aktualisiert:
20. Februar 2019, 13:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 20. Februar 2019, 13:20 Uhr

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