Tübingen

Musizistin an der Harfe

Von einer „Harfistin“ war die Rede in der Ankündigung einer Adventsandacht in Kiebingen (10. Dezember).

19.12.2020

Von Rosemai M. Konzelmann, Tübingen

Ich liebe die Harfe, hab mich sogar schon daran versucht. Damals wusste ich aber nicht, dass ich damit zu einer Harfistin wurde. Das wurde mir heute bei der Zeitungslektüre klar. Dicke Überschrift: Adventsandacht mit Harfistin. Erst war ich irritiert, dann verunsichert. Was war jetzt richtig? War ich mit „Harfenistin“ bislang auf dem Holzweg gewesen und hatte übersehen, dass durch die Rechtschreibreform zwei Buchstaben verloren gegangen waren?

Schließlich gibt es ja auch die Fagottistin, Flötistin, Cellistin und Paukistin. Aber dann müsste es ja auch eine Trompistin, eine Zitteristin und Orgistin geben. Wie blöd wär das denn! Schließlich war ich ganz durcheinander und fragte – natürlich - Google. Und, Google sei Dank, die Musizistin an der Harfe blieb von der Rechtschreibreform verschont. Es heißt weiterhin: Harfenistin. Obwohl … Harfistin klingt eigentlich gar nicht sooo doof.

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Erstellt:
19. Dezember 2020, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Dezember 2020, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Dezember 2020, 01:00 Uhr

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