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Muhammad Ali lebt und macht es spannend!
Der britische Olympia-Starter Muhammad Ali verdankt seinen Namen der amerikanischen Box-Legende. Foto: afp
Olympia

Muhammad Ali lebt und macht es spannend!

Sportredakteur Wolfgang Scheerer berichtet von seinen Erfahrungen in Rio de Janeiro.

11.08.2016
  • WOLFGANG SCHEERER

Rio de Janeiro. Die Bender-Zwillinge im Fußball, die Hahner-Zwillinge in der deutschen Leichtathletik. Wer ist wer? Und warum? Bei Olympia mit 10 500 Athleten kann es ziemlich schnell anstrengend werden. Und wer durcheinander ist, hat schnell den Eindruck, alles wird immer noch verwirrender. Wird es auch!

Jetzt haben sich tatsächlich erstmals Drillinge für Olympia qualifiziert. Leichtathletinnen aus Estland. Und eine 47 Jahre alte Schützin aus Georgien, die 2008 in Peking Gold gewonnen hat, zusammen mit ihrem 18-jährigen Sohn, ebenfalls Pistolenschütze. Man reibt sich immer verdutzter die Augen beim Scrollen über die Teilnehmerlisten. Und plötzlich: Muhammad Ali lebt!

Man wünscht ihm, dass er das noch sehr lange tun möge. Denn dieser Faustkämpfer ist im Juni 1996 geboren, aktuell also gerade einmal 20 Jahre alt. Im Gegensatz zum Box-Schwergewicht Muhammad Ali, der sich nur so nannte, heißt die leichte britische Version (Klasse bis 52 Kilogramm) tatsächlich so. Seine Eltern müssen echte Fans gewesen sein, Jung-Ali ist es auf alle Fälle: „Zu Muhammad Ali habe ich immer aufgeschaut. Er ist mein großes Vorbild.“ Der echte Ali stammt aus dem englischen Bradford in West Yorkshire, einer 300 000-Einwohner-Stadt. Und er hat sich zum ersten Mal für die Sommerspiele qualifiziert. Als der so genannte Ali aus den USA noch Cassius Marcellus Clay hieß und Amateurboxer war, da trat ja auch er einmal bei den Olympischen Spielen an. Und wie es sich gehörte, triumphierte Cassius Clay 1960 in Rom, damals noch im Halbweltergewicht. Hoffentlich stimmt das auch exakt alles so. Bei den vielen Zwillingen, Drillingen und doppelten Alis schwirrt einem ganz schnell der Kopf.

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11.08.2016, 06:00 Uhr
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