Tübingen · Medizin

25 Millionen Euro für die Sanierung der Crona-Klinik

Das Land Baden-Württemberg investiert weitere 25 Millionen Euro in die Tübinger Crona-Klinikgebäude.

09.06.2020

Von ST

Aufwachraum Crona-Klinik Tübingen. a|sh sander.hofrichter architekten GmbH, Fotograf: Markus Bachmann Stuttgart

Die Gebäude der Crona-Kliniken, also der Chirurgie, Radiologie, Orthopädie, Neurologie und Anästhesie, sind rund 30 Jahre alt und sanierungsbedürftig. Das Land investiert nun etwa 25 Millionen Euro in diese Sanierung. Das Klinikum beteiligt sich mit 1,5 Millionen Euro an den Investitionskosten.

Es ist der sechste Bauabschnitt, für den Finanzministerin Edith Sitzmann nun die Baufreigabe erteilt: „Ein herausfordernder Klinikalltag braucht eine moderne Infrastruktur. Patientinnen und Patienten sollen optimal versorgt werden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über bestmögliche Arbeitsbedingungen verfügen“, teilte die Ministerin gestern der Presse mit.

Die Modernisierung wird abschnittsweise erfolgen bei laufendem Klinikbetrieb. In dem rund 40 000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex werden die Pflegestationen der Ebenen 07 und 08 grundsaniert und das Gebäude wird betriebstechnisch und energetisch verbessert. Dazu wird beispielsweise die Fensterverglasung ausgetauscht.

Erste Vorbereitungen dazu wurden bereits im letzten Jahr getroffen. So werden nun die Kälteanlagen im Technikgeschoss erweitert. Weitere Arbeiten sollen im Herbst 2020 folgen und voraussichtlich im Sommer 2023 abgeschlossen sein.

„Das Land fühlt sich dem hohen Renommee der Crona-Kliniken und einer bestmöglichen medizinischen Versorgung verpflichtet“, dies betont Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Gerade die Covid-19-Pandemie führt uns vor Augen, wie wichtig eine optimale Vorsorge auch für unvorhergesehene Ereignisse für die Versorgung unserer Bevölkerung ist. Dazu bedarf es einer bestmöglichen medizinischen Infrastruktur.“

Die Bauabschnitte

Der Umbau der Crona-Kliniken begann im Jahr 2013. Im Laufe der Zeit wurde der Brandschutz verbessert, auch der OP-Bereich wurde komplett umgebaut. Alles geschieht im laufendem Betrieb und erfordert deshalb eine aufwändige Logistik. Die gesamte Bauzeit ist daher von Anfang an auf zehn Jahre angelegt worden..

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Erstellt:
9. Juni 2020, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
9. Juni 2020, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Juni 2020, 01:00 Uhr

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