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Mit Schmerzen ins Halbfinale
Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt hatte nicht nur mit Robert Lewandowski viel Arbeit. Foto: Langer/Eibner
Champions League

Mit Schmerzen ins Halbfinale

Kein Tor, kein Spektakel, aber gescheiter als etliche gescheiterte Fußball-Größen: Der FC Bayern kommt im ungewohnten Stil weiter.

13.04.2018
  • GEROLD KNEHR

Paris St. Paris St. Germain, Manchester United und der FC Chelsea – drei Fußball-Schwergewichte hatten sich bereits im Achtelfinale der Champions-League verabschiedet. Sie liegen, bildlich gesprochen, auf dem „Friedhof der Fußball-Dinosaurier“. Nach teilweise spektakulären Begegnungen gesellten sich am ersten Viertelfinal-Tag die von Pep Guardiola trainierten Engländer von Manchester City und Lionel Messis FC Barcelona dazu. Die prominente Liste der vorzeitig Gescheiterten hätte am Mittwoch beinahe Real Madrid erweitert – trotz eines 3:0-Vorsprungs aus dem Hinspiel. Erst Cristiano Ronaldo verhinderte in der siebten Minute der Nachspielzeit nervenstark mit einem verwandelten Strafstoß gegen Juventus Turin das Aus des Titelverteidigers.

Tore und Tränen, Spektakel und Sensationen – die Königsklasse bietet zuverlässig gehobene Unterhaltung und unerwartete Finten. Nur der FC Bayern scherte im Viertelfinale aus der Reihe. Das 0:0 in einem zähen Spiel gegen den hart einsteigenden FC Sevilla war die langweiligste Viertelfinal-Begegnung.

Kovac-Meldung sorgt für Wirbel

Für den FC Bayern war es ein untypisches Spiel. Nur einmal in dieser Saison, im Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC, fielen in einer Münchner Begegnung keine Treffer Nach dem 2:1 im Hinspiel beschränkte sich das Team von Trainer-Routinier Jupp Heynckes darauf, nichts mehr anbrennen zu lassen. „Ich bin stolz auf unser Team. Es war total richtig, dass wir nicht ins offene Messer gelaufen sind“, lobte Präsident Uli Hoeneß die Vorgehensweise der Münchner. Gescheiter als die Gescheiterten – das war die Devise der vorgewarnten Münchner, die sich in den Zweikämpfen gegen die Spanier zerrieben. Leidtragende der Härte waren Robert Lewandowski (Prellung des Jochbeins), Xavi Martinez (Knieprellung nach einem mit Rot in der Nachspielzeit geahndeten Foul von Joaquin Correa) und James, der sich mit Krämpfen dem Schlusspfiff entgegenschleppte. „Meine Mannschaft hat eine überragende kämpferische Leistung gebracht“, war Heynckes zufrieden.

Heute, Freitag (13 Uhr/Eurosport) wird in Nyon das Halbfinale ausgelost. Doch schon gestern am späten Abend sorgte die Meldung von „Bild“ für Wirbel, dass der Frankfurter Coach (und Ex-Bayern-Profi) Niko Kovac nun definitiv kommende Saison Heynckes-Nachfolger werden soll. Auch der 46-Jährige wird heute interessiert hinschauen: Neben Real Madrid, der die Münchner in der vergangenen Saison im Viertelfinale eliminiert hatte und der den Wettbewerb in den vergangenen beiden Jahren gewann, befinden sich noch Jürgen Klopps FC Liverpool und Barcelona-Bezwinger AS Rom im Rennen.

Zum „gefühlt hundertsten Mal“ Real – das möchte sich Mats Hummels zunächst noch ersparen. „Ich finde gut, dass im Halbfinale noch Teams dabei sind, mit denen man nicht gerechnet hat“, könnte sich der Innenverteidiger mit Rom oder Liverpool als Halbfinal-Gegner gut anfreunden. Wobei ein Duell mit Klopps Engländern für Hummels besonders reizvoll wäre. 2013 waren beide bei Borussia Dortmund unter Vertrag – und verloren im Wembley-Stadion das deutsche Finale gegen den damals wie heute von Heynckes trainierten FC Bayern.

Keinen Wunschgegner fürs Halbfinale hat Uli Hoeneß: „Nein, ich möchte nur ins Endspiel kommen.“ Das steigt am 26. Mai in Kiew. Eine Woche davor findet in Berlin das DFB-Pokalfinale statt. Dazu können sich die Münchner am kommenden Dienstag in Leverkusen qualifizieren.

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13.04.2018, 06:00 Uhr
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