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Mit Aktienanlagen Geld verdienen – welche Fonds sind die besten?

07.02.2019

Träumen wir nicht alle vom großen Geld und von möglichst guten Anlageformen, die sich schnell durch den Ertrag und Zinseszins-Effekt vermehren? Ja – es wäre schön, wenn der Aktienmarkt immer nur steigen, steigen und steigen würde, so dass jeder Anleger damit zwangsläufig Geld verdient. Doch – so einfach ist es natürlich nicht! Wenn es jeder Investor ohne Risikobereitschaft sehr leicht hätte, mit dem richtigen Blue Chip oder einem hervorragend Aktienfonds mit bester Performance nur Geld zu verdienen, müssten wir alle nicht mehr arbeiten, wenn wir Geld im Depot liegen hätten.

Das Börsenjahr 2018 war eher durchwachsen an den deutschen Märkten, wie wird es wohl weitergehen? Im folgenden Guide sind ein paar Möglichkeiten aufgeführt, wie auch Sie Ihr Geld in Form von Sachwerten langfristig vermehren können. Natürlich kann sich dabei jeder selbst noch einmal genau auf diversen Portalen im Netz schlau machen. Neugierig?

Investmentfonds – die bessere Alternative zur Aktien-Anlage?

Investmentfonds können Sie selbst über die Börse kaufen oder direkt über Ihre Filialbank abschließen. Was ist der Vorteil von Fonds gegenüber Aktien? Natürlich werben Investmentgesellschaften vor allem damit, dass ihre Fonds sehr viele verschiedene Werte aufweisen. So sind im Portfolio meist Themen abgedeckt, bei denen jeder Investor breitflächig investieren kann. Wer zum Beispiel auf den asiatischen Markt baut und sich nicht mit chinesischen oder japanischen Einzeltiteln beschäftigen will, kann diese Felder mit einem einzigen Investmentfonds abdecken. Daneben gibt es Branchenfonds, die zum Beispiel die Themen erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit oder Automobile beinhalten. Sie sehen an diesen einfachen Beispielen: Mit einem Investmentfonds können Sie Ihr Risiko streuen und dabei auf Titel setzen, die Sie nicht im Vorfeld bestimmen, jedoch selbst entscheiden können, in welche Branche Sie sich einkaufen möchten.

Allerdings sind auch viele Investmentfonds mit Währungs- und Kursrisiken verbunden. Durch die Investition in einem Fonds müssen Sie wissen: Die Volatilität, also alle Kursschwankungen, müssen sie aushalten. Bei jedem Investmentfonds der in hohe, spekulative Werte investiert, besteht ein Risiko des Totalausfalles, es sei denn Sie kaufen einen Garantiefonds oder andere Modelle, mit denen einige Investmentgesellschaften werben.

Wie sind einzelne Aktien zu beurteilen?

An dieser Stelle lässt sich sicher keine Prognose abliefern, welche Werte genau zur Zeit dafür sprechen, dass sie ins Depot gelegt werden sollten. Schließlich ist die Entwicklung an der Börse von vielen Faktoren abhängig: Es zählt, wie es dem einzelnen Unternehmen und der Branche geht. Daneben spielen Aufträge, Gewinne und Umsätze eine große Rolle, wie sich der Aktienkurs entwickeln wird. Sie sollten also bei Einzeltiteln genau wissen, für welchen Sie sich entscheiden. Wirtschaftliche Faktoren spielen im gesamten Markt bei der Entwicklung eine große Rolle. So ist es keine Überraschung, dass die Börse manchmal von politischen Krisen, Katastrophen wie Umwelt-Tragödien oder Finanzmarkt-Krise oder anderen Faktoren stark beeinflusst wird. Schließlich merken Sie es oft daran, wenn der Kursrutsch die weltweiten Börsen betrifft oder sich alles im Höhenflug befindet, ohne dass es eine genaue Erklärung dafür gibt. Der neue Anbieter bietet zu diesem Thema wichtigen Input.

Egal, ob Sie in einem Investmentfonds oder in einer Direktanlage in Form von Aktien investieren: Bringen Sie vor allem eines mit: Zeit! Nur wenn Sie lange Ihr Geld für sich in Ihrem Depot arbeiten lassen können, werden Sie auf Dauer als Sieger an der Börse hervorgehen.

Kann man mit schnellen Spekulationen nicht gut sein Vermögen aufbauen?

Natürlich gibt es Daytrader, die den ganzen Tag nichts anderes unternehmen, als die Kurse an der Börse zu beobachten und neue Spekulationen einzugehen. Sie handeln stündlich, arbeiten mit Limits oder kaufen hoch spekulative Papiere wie Optionsscheine oder andere Futures, die großen Schwankungen unterliegen. Gehören auch Sie zu den Menschen, die traden möchten und sich damit den ganzen Tag um ihre Finanzen kümmern wollen? Manchmal sind diese Menschen mehr als glücklich, wenn sie in wenigen Tagen 10-20 Prozent verdient haben.

Mit hoch spekulativen Werten ist dies meist möglich. Dennoch weiß jeder Spekulant: Daytrading kostet Energie und Nerven. Keinesfalls verdient man immer mit Werten, die hoch spekulativ gehandelt werden. Gerade Optionsscheine werden nach einem bestimmten Zeitfenster wertlos ausgebucht. Das müssen Sie aushalten können – Totalverluste will nicht jeder in seiner Familie rechtfertigen. Bitte sind Sie also vorsichtig mit hoch spekulativen Geschäften, mit denen Sie zwar viel verdienen - aber auch sehr viel verlieren können. Aktienhandel lernen ist dabei gar nicht so schwierig.

Sind alle Wertpapiere gute Alternativen zu Anlageformen einer Bank?

Eines steht fest: Auf dem Tagesgeld oder Geldmarkt gibt es kaum mehr Zinsen, die aktuell bezahlt werden. Genau aus diesem Grunde wählen viele Anleger den Weg, mit dem sie in Form von Sachwerten ihr Geld vermehren möchten. Sachwerte bringen auf lange Sicht meist eines: Inflationsschutz und eine gute Rendite. Diese Rendite will natürlich jeder Anleger für sich generieren, der sich nicht über die vorherrschende Nullzinspolitik ärgern möchte. Keine Zinsen auf der Bank – sind Rohstoffe, Immobilien oder Aktien also die Lösung?

Ja, Sachwerte auf lange Sicht sind Gold wert

Schon lange sind Sachwerte gefragt, weil damit mehr verdient werden kann, als es der Geld- und Kapitalmarkt an Zins für den Anleger derzeit erwirtschaften kann. In der aktuellen Marktlage sind Rohstoffe, Aktien und Immobilien mehr als gefragt. Dabei stellt sich allerdings die Frage – wird der Hype um Sachwerte auch in den nächsten Monaten und Jahren so anhalten oder wird die Blase irgendwann platzen? Der DAX steht mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau – keine Überraschung also, dass die Kurse im Jahr 2018 doch deutlich bei vielen Werten nach unten gerutscht sind. Eine Konsolidierung war längst fällig.

Doch jeder Investor, der auf Fonds, Aktien, Rohstoffe und Co setzt, muss stets wissen: Die Welt rund um die Sachwerte ist immer mit hohen Kursschwankungen verbunden. Deshalb sollte man die Anlageform bei allen Sachwerten stets unter dem Aspekt von einem sehr langfristigen Anlagehorizont betrachten. Diese These gilt natürlich nicht für Daytrader, die kein Risiko scheuen und nur das schnelle Geld an der Börse verdienen möchten.

Bitte betrachten Sie die Gebühren genau

Alle Aktienfonds und andere Anlagen rund um Ihr Depot und um die Börse haben Nebenkosten, die Sie als Kunde zu tragen haben. Genau deshalb sollten Sie sich genau informieren, welche Kosten für Sie relevant sein können. Dabei sind ETF´s (englisch Exchange Trade Fund) oft die günstigere Alternative gegenüber Investmentfonds, bei denen vor allem einer verdient: Die Fondsgesellschaft. Gerade, wenn Sie sich im Vorfeld nicht umfassend über Ausgabeaufschläge, Verwaltungs- und Erfolgsprovisionen und Co informieren, fressen oftmals hohe Gebühren viel von Ihrem erwirtschafteten Ertrag auf. Bitte sehen Sie sich deshalb im Vorfeld sehr genau an, welches Geschäft Sie abschließen. Das gilt für die Investition bei einer Filialbank ebenso, wie wenn Sie bei einer Direktbank im Internet Ihre Geschäfte tätigen.

Welche Gebühren entstehen rund um Wertpapiere und Depot?

Meist kostet das Depot eine Grundgebühr und vielleicht auch pro Posten jeweils Gebühren. Außerdem entstehen für jeden einzelnen Kauf oder Verkauf an der Börse diverse Transaktionskosten, die sehr stark schwanken können. Diese Spesen entstehen sowohl bei Aktien als auch bei diversen festverzinslichen Papieren. Bei Fonds lohnt sich der genau Blick in Sachen Kosten besonders: Viele Investmentgesellschaften verlangen hohe Ausgabeaufschläge und jährliche Verwaltungs- und Vertriebsgebühren, nur um Beispiele zu nennen. Nicht selten kommt eine Management-Fee hinzu, wenn der Fondsmanager erfolgreich für seinen Fonds arbeitet. Diese Messlatte orientiert sich oft an einer Benchmark, die im Vorfeld festgelegt ist. Das klingt jetzt alles sehr kompliziert für Sie als Anleger? Ja – das ist es auch! Genau deshalb sollten Sie sich im Vorfeld genau informieren, was im Kleingedruckten zur Depotanlage und den einzelnen Anlageformen steht.

ETF´s sind oft die bessere Anlage-Alternative zum Investmentfonds, die mit fairen und durchschaubaren Gebühren überzeugen. Allerdings sind auch nicht alle Fonds schlecht, schließlich lohnt es sich auch für Sie als Kunden, wenn der Fondsmanager einen guten Job abliefert. Es ist nur wichtig, sich im Vorfeld über die Anlage gut zu informieren, bevor eilig gekauft wird und Sie dies im Nachhinein bereuen könnten.

Fazit

Sachwertanlagen und Aktien bieten eine gute Anlageform in der Zeit ohne Zinsen 2019. Allerdings sollten Sie eines mitbringen, wenn Sie in Wertpapiere investieren: Zeit, Geduld und etwas Risikobereitschaft. Was spricht dagegen, mit einem Teil des Vermögens einmal neue Anlageformen zu testen?

Zum Artikel

Erstellt:
7. Februar 2019, 14:31 Uhr
Aktualisiert:
7. Februar 2019, 14:31 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Februar 2019, 14:31 Uhr

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