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Antikriegstag Tübingen

Kundgebung gegen die „Kriegstreiberei“

Deutschland soll beim momentanen digitalen Wettrüsten laut Christoph Marischka nicht mitmachen: „Wir fordern einen Ausstieg aus der digitalen Aufrüstung“, sagte das Vorstandsmitglied der Informationsstelle Militarisierung (IMI). Das Friedensplenum hatte zu einer Kundgebung am Holzmarkt geladen.

02.09.2019

Von mjk

Die Sonne strahlte vom Himmel, aber die Ferien machten sich bemerkbar: Nur 30 Interessierte hörten sich die Reden an. Moderatorin Walburg Werner wies auf die Rolle der Wirtschaft in Kriegen hin: Hitler etwa habe den Überfall auf Polen am 1. September 1939 von langer Hand mit Hintermännern aus Banken und Industrie geplant. Werners Botschaft ist klar: „Wir möchten öffentlich zeigen, dass Widerstand gegen die Kriegstreiberei da ist“, sagte sie im Namen des Friedensplenums. Marischka verband die internationale Aufrüstung in digitaler Kriegsführung mit dem Cyber Valley. Dortige Forschungsprojekte könnten Tübingen zu einem bedeutenden Rüstungsstandort machen, auch wenn die Beteiligten das abstritten, sagte er. Das müsse verhindert werden. Deshalb rief Marischka die Anwesenden zur Teilnahme an einer Demo am 10. Oktober auf dem Marktplatz auf. Zwischen den Reden sang Hans Eitle Friedenslieder und spielte dazu Gitarre. Dabei sprach er deutsche Rüstungskonzerne auch direkt an, mit Zeilen wie: „Jetzt hat unser Sohn in der Stirn ein Loch – dankeschön Heckler & Koch.“Neben Marischka und Werner plädierten unter anderem Gudrun Dreher von der Linken, Gerhard Bialas von der DKP und Michael Schwarz vom Deutschen Gewerkschaftsbund für den Frieden.  / Bild: Anne Faden

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Erstellt:
2. September 2019, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
2. September 2019, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. September 2019, 01:00 Uhr

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