Landwirtschaft

Kommentar: Mit gutem Beispiel voran

Wenn Bauern und Umweltverbände in der Vergangenheit in der politischen Arena aufeinandertrafen, wurde unerbittlich um die Meinungshoheit im öffentlichen Diskurs gestritten.

01.07.2021

Von DOMINIK GUGGEMOS

„Wir müssen von unserem Beruf leben können“, sagten die Landwirte. „Wir alle können nur überleben, wenn wir den Klimawandel stoppen“, die Umweltschützer. Recht hatten beide.

Dass in der Zukunftskommission Landwirtschaft jetzt Einigkeit über den Weg hin zu einer nachhaltigen Agarpolitik erzielt werden konnte, ist vor allem den beiden jüngsten Vertreterinnen in der Kommission zu verdanken, Myriam Rapior von der BUND-Jugend und Kathrin Muus von der Landjugend.

Gemeinsam haben sie die alten Gräben überwunden und eine gemeinsame Sprache gefunden. Das ist ein tolles Zeichen, denn beide Seiten werden schon mittelfristig zusammenarbeiten müssen, um die enormen Herausforderungen der Zukunft meistern zu können. Beide scheinen zu erkennen, dass es gegeneinander nicht (mehr) geht.

Die jungen Landwirte werden Schritt für Schritt die Höfe übernehmen und sind dann auf gesellschaftliche Akzeptanz und ein gesichertes Einkommen angewiesen. Die Klimaschützer können ihnen dabei helfen – und sind schließlich auch von den Erträgen von den Feldern auf ihren Tellern angewiesen.

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Erstellt:
1. Juli 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
1. Juli 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 1. Juli 2021, 06:00 Uhr

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