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Jubiläum ohne den Kapitän
Strahlemann im Stuttgarter Regen. Am Samstag beglückwünschte Hannes Wolf den Siegtorschützen Chadrac Akolo. Morgen feiert er ein Jubiläum: ein Jahr Trainer beim VfB Stuttgart. Foto: dpa
VfB Stuttgart

Jubiläum ohne den Kapitän

Sei einem Jahr ist Hannes Wolf Trainer am Wasen. Christian Gentner wäre aus diesem Anlass gerne in Gladbach dabeigewesen. Er schreibt: „Es geht mir sehr gut!“

19.09.2017
  • DPA

Zum Jubiläum beim VfB Stuttgart muss Trainer Hannes Wolf erstmals auf Christian Gentner verzichten. Der schwer verletzte Kapitän gab gestern aber selbst Entwarnung. „Es geht mir sehr gut!! Ich habe, wie bereits berichtet wurde, den ein oder anderen Bruch im Gesicht, aber nichts, was nicht wieder zu korrigieren wäre“, schrieb der 32 Jahre alte Fußballer am Montag in den sozialen Netzwerken.

Beim 1:0 gegen den VfL Wolfsburg hatte Gentner das Knie von VfL-Torwart Koen Casteels mit voller Wucht ins Gesicht bekommen. Dabei erlitt er eine schwere Gehirnerschütterung sowie Frakturen des Augenhöhlenbodens, der Nase und des Oberkiefers. „Nach den Bildern, die ich mittlerweile auch gesehen habe, sind das wirklich gute Neuigkeiten!“, schrieb Gentner.

Das Jubiläum seines Coaches verpasst Gentner jedoch. Am Mittwoch ist Wolf ein Jahr Trainer beim VfB. In den 34 Pflichtspielen seither stand Gentner nur einmal nicht in der Startelf. Die Partie bei Borussia Mönchengladbach heute (18.30 Uhr/Sky) ist nun die erste von vielen, in denen Wolf den Ausfall seines Mittelfeldspielers kompensieren muss.

„Er hat uns immer unterstützt. Wir haben ihn auch gefordert, aber er hat das komplett aufgenommen und immer alles gegeben“, sagte Wolf. „Er hat in der Mannschaft sehr viel Gutes verbreitet.“ Vor allem in den letzten Spielen habe er gut gespielt. Am Selbstverständnis der Schwaben soll der Ausfall aber nicht rütteln. „Wir werden uns nicht zurückziehen und kleinere Brötchen backen“, sagte Wolf.

Dass er die Mannschaft auch auf schwierige Situationen einstellen kann, hat er bereits bewiesen. Der 36 Jahre alte frühere Jugendtrainer von Borussia Dortmund hat sich in den vergangenen zwölf Monaten im Verein großen Respekt erarbeitet. Weil er den Klub aus einer komplizierten Situation heraus zur direkten Rückkehr in die Bundesliga geführt hat. Und weil er auf dem Weg dorthin auch nach harten Entscheidungen von seinen Spielern stets respektiert worden ist.

„Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir ein Jahr hier sind. Und, denke ich, nie so richtig Unruhe hatten“, sagte Wolf. „Ich denke schon, dass das ein gutes Jahr war.“

Auch der neue VfB-Sportvorstand Michael Reschke sieht in dem Trainer viel Talent. Wolf sei ein „hoch interessanter, sehr intelligenter Trainer“, der ein Gespür dafür habe, eine Mannschaft zu führen – eine „wunderbare Kombination“, die den Verein entscheidend mittrage.

Geht es nach Wolf, wird da noch einiges kommen: „Es war ein gutes Jahr bis hierhin, aber wir sind am Anfang.“ Seinen Vertrag hat er im Sommer auch erst bis 2019 verlängert. Bis dahin soll auch Gentner noch viele Partien bestreiten.

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19.09.2017, 06:00 Uhr
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