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Rugby

Japans Traum ist vorbei

Die bisher bei der WM begeisternd aufspielenden Gastgeber schlagen sich gegen Südafrika in der ersten Halbzeit wacker, doch am Ende gewinnen die „Springböcke“ deutlich.

21.10.2019

Von SID

Gegen die körperliche Dominanz der Südafrikaner (grüne Trikots) waren die Japaner am Ende chancenlos. Foto: Eugene Hoshiko

Südafrika hat Japans Rugby-Märchen bei der Heim-WM jäh beendet, die Großmächte sind im Halbfinale unter sich. Die „Springböcke“ ließen am Sonntag die Träume der Gastgebernation platzen und schalteten den krassen Außenseiter in Tokio mit 26:3 (5:3) aus.

Südafrika trifft nun am kommenden Sonntag (10.00 Uhr MEZ) auf Mitfavorit Wales, das zuvor ein überraschend starkes Frankreich 20:19 (10:19) niedergerungen hatte.

„Es war extrem schwer. Ihr könnt wahnsinnig stolz sein auf euer Team“, sagte Südafrikas Kapitän Siya Kolisi nach Spielschluss in Richtung der japanischen Fans.

Vor vier Jahren bei der WM in England hatte Japan Südafrika noch geschlagen (34:32), was damals als eine der größten Sensationen der Rugby-Geschichte galt. Bei ihrem Heimturnier hatten sich die Brave Blossoms, die tapferen Kirschblüten, allerdings mit einer begeisternden Vorrunde, in deren Verlauf sie unter anderem Irland und Schottland schlugen, viel Respekt verdient.

Der körperlichen Überlegenheit der wuchtigen Südafrikaner war Japan von Beginn an mit ebenso rasantem wie riskantem Offensivspiel begegnet. Nachdem sie früh einen Versuch kassiert hatten, verkürzten die Gastgeber per Strafkick. Zur Pause blieb es für sie bei einem knappen 3:5-Rückstand. In der zweiten Halbzeit verschafften sich die Japaner immer seltener Entlastung.

Durch drei verwandelte Strafkicks zog Südafrika auf 14:3 davon. Während bei Japan die Kräfte sichtbar schwanden, sorgte der überragende Faf de Klerk (66.) mit dem zweiten Versuch des Tages für die Vorentscheidung.

Im vorangegangenen Viertelfinal-Duell hatte Frankreich einen Blitzstart hingelegt und nach zwei Versuchen binnen der ersten acht Minuten früh mit 12:0 geführt. Im zweiten Durchgang sah dann Frankreichs Sebastien Vahaamahina nach einer Tätlichkeit früh die Rote Karte, die Bleus mussten folglich über 30 Minuten in Unterzahl agieren.

Doch mit einer beeindruckenden Leistung verteidigten die Franzosen ihren Vorsprung bis in die Schlussphase. Erst fünf Minuten vor dem Ende ging Wales in Führung. sid

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Erstellt:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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