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Isabell Werth setzt auf mehrere Pferde
Mit Abstand vorne: Isabell Werth auf Weihegold. Foto: dpa
Dressur

Isabell Werth setzt auf mehrere Pferde

In Stuttgart zeigt die Europameisterin nicht nur auf Weihegold spektakuläre Ritte.

18.11.2017
  • JÖRN REBIEN

Stuttgart. Gleich in der ersten Dressurprüfung hat sich Isabell Werth wieder auf den Dressurthron bei den German Masters in Stuttgart geschwungen. 82,080 Prozentpunkte lautete das Ergebnis im Sattel ihrer Stute Weihegold, mit deutlichem Vorsprung vor der versammelten Konkurrenz. Da wollte die dreifache Titelsammlerin nicht widersprechen, dass sie in einer eigenen Liga reitet – um aus schmerzlicher Erfahrung zugleich hinzuzufügen: „Je höher es hinaus geht, desto bodenständiger wird man.“

Jahrelang hat die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt großartige Erfolge mit ihren Pferden feiern dürfen, darunter vier olympische Goldmedaillen auf ihrem unvergessenen Gigolo, der auch in der Schleyerhalle in Rente geschickt wurde. Diesmal bekam der erst acht Jahre alte Belantis in Stuttgart einen besonderen Auftritt, als er zum „Master Hengst“ gekürt wurde. Es war der Beginn des Schauabends in der ausverkauften Halle, den die Dressurkünstlerin für die Zuschauer zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Die Rheinbergerin zeigte, was in dem jungen Hengst steckt: Sie passagierte und piaffierte nach Herzenslust, zeigte die Trab- und Galoppbegabung in allen Facetten, gleichgültig, um wie viele Minuten das Programm überzogen wurde. Und ein gekörter Belantis-Nachkomme scharrt mit dem zweijährigen Bel Amour auch schon im Stall in Rheinberg mit den Hufen: „Der hat mich schon als Fohlen fasziniert“, prophezeit ihm die Dauerbrennerin eine Karriere im internationalen Sport.

Auf jeden Fall will die Juristin ihre drei aktuellen Pferde Don Johnson, Weihegold und Emilio für das Weltcup-Finale in Paris qualifizieren. Und da ist ja noch die zuletzt vor drei Jahren in Stuttgart siegreiche und seither verletzte Bella Rose. „Ich hoffe, sie kommt im nächsten Jahr in den Sport zurück“, sagt Werth. Der lange Weg der Rekonvaleszenz scheint sich dem Ende zu nähern: „Sie ist unglaublich motiviert, und ich muss sogar versuchen ihren Tatendrang in Grenzen zu halten“. Jörn Rebien

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18.11.2017, 06:00 Uhr
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