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Nach grober Unsportlichkeit

Hitz zeigt Reue

Augsburgs Torwart hielt beim Auswärtssieg in Köln in Bestform. Vor dem Elfmeter der Gastgeber fiel er jedoch mit unfairem Verhalten aus der Rolle.

07.12.2015
  • SID

Köln - Erst grob unsportlich, dann zumindest geständig: Nach seiner unfairen und vielleicht spielentscheidenden Situation zeigte Marwin Hitz Reue. "Wenn man das so sieht, dann bin das nicht ich", sagte der Torhüter des FC Augsburg nach dem 1:0 beim 1. FC Köln: "Das war nicht die fairste Aktion, das muss ich zugeben. Ich würde es nicht mehr machen." Beim Stand von 0:0 war Kölns bis dahin schon 599 Minuten auf ein Erfolgserlebnis wartender Angreifer Anthony Modeste zu einem Foulelfmeter angetreten - und genau an der Stelle neben dem Elfmeterpunkt weggerutscht, die Hitz zuvor mit seinen Fußballschuhen ramponiert hatte.

Sein Eingeständnis bewahrte ihn freilich nicht vor einem öffentlichen Denkzettel, der sich gewaschen hatte. "So etwas habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht erlebt", schimpfte etwa der frühere Bundestrainer Berti Vogts bei Sky: "Er sollte 50 000 Euro für Ein Herz für Kinder stiften."

Was genau in diesem Moment in ihn gefahren war, konnte Hitz selbst nicht erklären. "Ich habe noch nie einen Elfmeter gehalten, da habe ich wohl gedacht, ich muss den Schützen mal ein bisschen verunsichern", sagte der Torwart: "Ein volles Stadion, ein hektisches Spiel - und man denkt, dass es kein Elfmeter war." Diesen Umstand nutzte auch Augsburgs Trainer Markus Weinzierl und Manager Stefan Reuter, um den Schlussmann in Schutz zu nehmen. "Er hat nicht gut, nicht clever und nicht fair reagiert", sagte Weinzierl. "Aber wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, reagiert man manchmal über."

Doch Hitz wäre auch ohne seine Mätzchen der prägende Mann des Spiels gewesen. In der 5. Minute knallte er gegen den Pfosten, zeigte dann in dem Ligaspiel mit den meisten Torschüssen der bisherigen Saison - 22:22 - trotz Schmerzen in der Schulter eine überragende Leistung mit mehreren Glanzparaden.

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07.12.2015, 08:30 Uhr
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