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Eishockey

Geld regiert die DEL-Welt

Die Meisterschaft wird auch in der neuen Runde nur über die finanzkräftigen Klubs gehen. Schwenningen peilt zumindest die Pre-Playoffs an.

07.09.2017
  • MANUELA HARANT UND STEFAN KECH

München/Schwenningen. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat in Sachen Sponsoring nur wenige Sorgenkinder. Sein Formel-1-Rennstall gehört vielleicht dazu, weil er seit Jahren nicht mehr in der absoluten Spitze mitmischt. Doch in Sachen Eishockey zahlt sich für den Milliardär nach vier Jahren Geduld sein hohes finanzielles Engagement inzwischen auch in Meistertiteln aus. Denn vor der morgen beginnenden Saison in der Deutschen Eishockey-Liga sind die Roten Bullen vom EHC München genau dort, wo der Brause-Hersteller immer stehen will: an der Spitze – und zwar unangefochten. Mit zwei Meistertiteln in Folge und dem mit Abstand stärksten und teuersten Kader soll auch in dieser Runde nichts dem Zufall überlassen werden.

Dass viel Geld über kurz oder lang zu viel Erfolg führt, diese Gleichung funktioniert im Eishockey offenbar noch besser als im Fußball. Durch die Playoff-Serien haben Unwägbarkeiten wie ein unglückliches Gegentor nicht so verheerende Auswirkungen. Auch deshalb sind sich fast alle DEL-Trainer einig, wer in der neuen Runde Meister wird: der EHC Red Bull München.

Mit Nationalspieler verstärkt

„Sie sind noch besser als in der vergangenen Saison“, sagt der neue Düsseldorfer Coach Mike Pellegrims und meint damit vor allem Nationalspieler Patrick Hager, der sich den Münchnern angeschlossen hat. Der gebürtige Stuttgarter ist aktuell der beste deutsche Mittelstürmer und feiert beim Saisonauftakt morgen (19.30 Uhr) in Krefeld seinen 29. Geburtstag .

Der einzige Klub, dem es noch zugetraut wird, die Oberbayern auf dem Weg zum Titel-Hattrick zu gefährden, sind die Adler Mannheim, Meister von 2015 und durch die Unterstützung von SAP finanziell ebenfalls auf Rosen gebettet. Geld regiert die DEL-Welt.

Das ist auch der Grund, warum es die Wild Wings aus dem württembergischen Teil der Doppelstadt Villingen-Schwenningen seit ihrer Rückkehr ins Oberhaus vor vier Jahren nicht über Rang zwölf hinaus geschafft haben. Doch die Underdogs aus dem Südwesten Baden-Württembergs versuchen es in der neuen Runde mit einem sehr selbstbewussten Auftritt. „Wir wollen bis zum letzten Spieltag um die Pre-Playoff-Plätze mitspielen“; sagt Sportmanager Jürgen Rumrich angriffslustig.

Und auch bei den Schwenningern haben sich Kader und Budget nach oben entwickelt. Für die kommende Saison melden die Wild Wings einen Etat von 5,7 Millionen Euro, 2013 lag er noch bei 4,2 Millionen. Die Investitionen sind vor allem in den Kader geflossen. Nicht umsonst nennt Ex-Bundestrainer Pat Cortina seine Jungs die „weltbesten Spieler“ und will mit hohem Tempo in den Partien das Heft des Handelns an sich ziehen. Und das Erreichen der Pre-Playoffs wäre der nächste Schritt auf dem Weg zu einem Schwergewicht der Deutschen Eishockey-Liga.

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07.09.2017, 06:00 Uhr
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