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Für Kurz ist das Gastspiel in Düsseldorf schnell beendet
Nach nur 81 Tagen beim Zweitliga-Drittletzten Fortuna Düsseldorf als Trainer entlassen: Marco Kurz, der 46 Jahre alte gebürtige Stuttgarter. Foto: dpa
Nach dem 0:1 in Sandhausen ist für den Fortuna-Trainer Schluss - Heidenheim bestätigt positive Entwicklung

Für Kurz ist das Gastspiel in Düsseldorf schnell beendet

81 Tage war Marco Kurz Trainer beim Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Nur vier Punkte aus sieben Spielen führten zu seiner Beurlaubung.

14.03.2016
  • DPA/DG

Sandhausen/Karlsruhe. Ausgerechnet Trainerkollege Alois Schwartz spielte Schicksal für Marco Kurz. Der 1:0-Sieg des SV Sandhausen mit Schwartz gegen Fortuna Düsseldorf mit Kurz brachte das Fass bei den abstiegsgefährdeten Rheinländern zum Überlaufen. "Die Leistungen in den letzten Partien und diese Niederlage lassen keine andere Entscheidung zu. Es war kein Aufbäumen gegen den Abstieg zu erkennen", begründete Klubvorsitzender Paul Jäger die Trennung von Kurz. Als Favorit auf die Nachfolge gilt inzwischen Friedhelm Funkel, der dann nach Frank Kramer, Interimslösung Peter Hermann und Kurz bereits der vierte sportliche Kommandogeber in dieser Saison wäre.

Schwartz war früher Trainer beim 1. FC Kaiserslautern II als Kurz auf dem Chefsessel der Profimannschaft das Sagen hatte. "Er war ein sehr loyaler Kollege", erinnerte sich Schwartz, mit nun 33 Punkten nach dem Sieg bei zuvor vier Niederlagen in Serie auf dem besten Weg in Richtung Klassenerhalt. "Mit der Hypothek von drei Minuspunkten und unserem geringen Etat sind wir wie ein gallisches Dorf. Der Nichtabstieg wäre wie ein Märchen aus 1000 und einer Nacht. Dazu benötigen wir aber bis zum 34. Spieltag einen langen Atem", betonte er. Schwartz feierte am Samstag ein doppeltes Jubiläum beim SV Sandhausen. Er war genau 1000 Tage beim SVS und absolvierte sein 100. Spiel auf der Bank des Klubs.

Mit der Nullnummer im baden-württembergischen Derby beim Karlsruher SC bestätigte der 1. FC Heidenheim seine positive Entwicklung im Jahr 2016. Die einzige Punktspielniederlage gab es beim designierten Bundesligaaufsteiger RB Leipzig. "Wir waren in jedem Spiel stabil und haben immer eine gute Leistung gebracht", lobte FCH-Trainer Frank Schmidt. Mit Platz sechs sind die Kicker besser platziert als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. "Wir waren eigentlich immer auf Augenhöhe. Wir dürfen jetzt aber nicht nachlassen", ergänzte Heidenheims Geschäftsführer Holger Sanwald. Je besser am Saisonende nämlich der Klub rangiert, desto größer wird der Anteil aus dem Topf der Fernsehgelder. Für die Verteilung ist das Abschneiden der jeweils vergangenen fünf Jahre ausschlaggebend.

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14.03.2016, 08:30 Uhr
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