Gomadingen

Schwerer Unfall: Fünf Rottenburger Schüler verletzt

Bei der Exkursion eines Rottenburger Gymnasiums auf die Schwäbische Alb kam es zu einem schweren Verkehrsunfall.

30.11.2023

Von Uschi Hahn

Archivbild: Hans-Jörg Schweizer

Archivbild: Hans-Jörg Schweizer

Fünf Schüler eines Rottenburger Gymnasiums wurden am Mittwochmittag bei einem Verkehrsunfall bei Gomadingen im Landkreis Reutlingen schwer verletzt. Die Schüler waren auf dem Rückweg von einer Exkursion zur Gedenkstätte Grafeneck. Insgesamt nahmen 22 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von zwei Lehrkräften daran teil. Die Gruppe war in fünf Privatautos unterwegs.

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 12.40 Uhr. Einer der Schüler, ein 18-Jähriger, fuhr demnach in einem Seat auf der Landstraße 247 von Grafeneck kommend und wollte nach links auf die L230 Richtung Steingebronn abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem von dort kommenden und vorfahrtsberechtigten Mercedes-Benz Actros eines 59-Jährigen. Der Lastwagenfahrer hatte vergeblich versucht, den Zusammenstoß durch eine Vollbremsung zu verhindern. Durch die Wucht der Kollision drehte sich der Seat um die eigene Achse und blieb im Grünstreifen stehen.

Beide Fahrer sowie die vier Mitfahrer im Seat im Alter von 18 und 20 Jahren wurden zum Teil schwer verletzt. Alle wurden nach medizinischer Erstversorgung am Unfallort vom Rettungsdienst in umliegende Kliniken gebracht. Einer der drei 18-jährigen Mitfahrer im Seat musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Den Gesamtschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf 40000 Euro. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

Nach Auskunft des Rottenburger Schulleiters sind drei der fünf verletzten Schüler inzwischen wieder aus der Klinik entlassen. Die Exkursionsteilnehmer seien am Mittwoch von Eltern nach Rottenburg zurückgebracht worden. An der Schule habe man sie bei ihrer Ankunft gegen 16 Uhr psychologisch betreut, so der Rektor. Auch am gestrigen Donnerstag habe man Schüler, die das wollten, psychologisch unterstützt. Die Teilnahme am Unterricht habe man sowohl den beteiligten Schülern als auch den beiden Lehrkräften freigestellt.

Wie der Schulleiter dem TAGBLATT gegenüber sagte, seien solche Exkursionen mit Privatautos „nicht unüblich“. Die Schüler seien aber „nicht auf privates Risiko gefahren“. Die Fahrt sei „als schulische Veranstaltung angemeldet und auch versichert“, so der Schulleiter.

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Erstellt:
30.11.2023, 16:00 Uhr
Lesedauer: ca. 2min 02sec
zuletzt aktualisiert: 30.11.2023, 16:00 Uhr

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