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Babynahrung vorbereiten und unterwegs aufwärmen - so geht’s

16.05.2019

Bild: 123rf.com / Jozef Polc

Frühlingszeit ist Reisezeit. Mit dem Baby unterwegs zu sein, stellt Eltern vor einige Herausforderungen, welche sich mit dem passenden Equipment und der entsprechenden Organisation gut meistern lassen.

Mit Stillkindern in der Region zum Shoppen oder Bummeln unterwegs zu sein, ist in der Regel kein Problem und die Sorge um die Zubereitung der nächsten Mahlzeit entfällt. Bekommen die Kleinen die Flasche und erste Beikost, müssen Reisen und Ausflüge genau geplant werden.

Was muss vorab bedacht werden?

Zunächst wird ausreichend Wasser benötigt. Dieses wird abgekocht und in eine Thermoskanne gefüllt. Für kürzere Ausflüge kann das Wasser auch direkt in die Flaschen gefüllt werden. Diese werden dann im Flaschenwärmer verstaut und damit kann die passende Temperatur über einen längeren Zeitraum gehalten werden.

Die Zubereitung der Flaschennahrung unterwegs geht schneller, wenn die benötigte Menge Milchpulver daheim abgemessen und in kleine Dosen gefüllt wird. Dann ist die benötigte Menge immer griffbereit. Eine längere Aufbewahrung trinkfertiger Fläschchen sollte unterbleiben. Warme Milch ist eine ideale Brutstätte für Keime.

Fläschchen unterwegs - die Checkliste

Thermoskanne(n) mit abgekochtem heißem und kaltem Wasser

Sterilisierte Fläschchen

Sauger

Milchpulver

Milchportionierer

Flaschenwärmer

Um das Fläschchen schnell auf die richtige Temperatur zu bringen, bietet es sich an, heißes und kaltes Wasser dabeizuhaben. Das Milchpulver wird genau abgemessen und kommt in kleine Milchpulverboxen. Dann ist die Milch unterwegs schnell angerührt und muss nicht umständlich abgemessen werden. Im Flaschenwärmer kann die Temperatur des angetrunkenen Fläschchens über einen gewissen Zeitraum gehalten werden. Länger als maximal zwei Stunden sollte die Milch allerdings auch unterwegs nicht aufbewahrt werden. Die Gefahr der Bakterienbildung ist groß.

Was ist bei der Zubereitung von Brei und Familienkost zu beachten? Wer unterwegs nicht auf Fertignahrung setzen will, sondern den Babybrei selbst zubereiten möchte, wird einen Stabmixer benötigen, um die Nahrungsbestandteile auf die gewünschte Größe zu bringen.

Etwa ab dem zehnten Monat können Babys an das Familienessen herangeführt werden. Auch hier leistet ein Stabmixer wertvolle Dienste, wenn zum Beispiel im Restaurant gegessen wird und Baby mitessen soll.

Bei Reisen ins Ausland sollte das Mitessen der Speisen der Eltern gut überlegt sein, denn mangelnde hygienische Standards können bei Babys zu heftigen Verdauungsbeschwerden führen, welcher häufig ärztlicher Behandlung bedürfen.

Die eigene Zubereitung der Babykost ist die sichere Variante. Wer Brei und Babynahrung unterwegs zubereiten und warmhalten möchte, benötigt folgende Utensilien:

Kindergeschirr und Kinderbesteck, falls das Kind schon etwas älter ist und möglicherweise eigenständig essen kann.

Stabmixer zum Mixen der Nahrungsbestandteile, damit sie die für das Alter des Kindes passende Größe aufweisen.

Babykostwärmer zum Erhitzen der Nahrung auf die richtige Temperatur. Teilweise gibt es die Geräte auch als mobile Version für unterwegs (z.B. mit Auto-Ladegerät).

Alternativ können ein Wasserkocher oder ein Kochbeutel verwendet werden, sofern frisches Wasser und Strom zur Verfügung steht.

Ist keine Küche vorhanden, können sich Eltern selbst behelfen und Gemüse in einen Kochbeutel geben und im Wasserkocher zubereiten. Am besten geeignet sind Wasserkocher mit Warmhaltefunktion, denn diese kochen immer wieder neu auf. Ist das Gemüse gar, wird es mit dem Stabmixer püriert. So lässt sich die Babynahrung für den Tag vorbereiten. Ein Babykostwärmer bringt den Babybrei bei Bedarf auf Temperatur.

Wer sich die etwas umständliche Zubereitung unterwegs vereinfachen möchte und noch Platz im Reisegepäck findet, kann sich einen speziellen Babynahrungszubereiter zulegen. Dieser besitzt eine Dampfgarfunktion und bereitet Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse schonend zu. Anschließend wird die Nahrung auf die gewünschte Größe zerkleinert oder püriert.

Zahlreiche Restaurants in der Region bereiten Babyessen auf Wunsch zu. In einigen schwäbischen Restaurants lässt sich Babybrei sogar auf der Karte finden. Damit können sich Eltern auf kleineren Ausflügen mit dem Nachwuchs Stress und Aufwand ersparen.

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Erstellt:
16. Mai 2019, 09:25 Uhr
Aktualisiert:
16. Mai 2019, 09:25 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2019, 09:25 Uhr

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