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TAGBLATT-Wunschfilm

Franziskus siegt über Jim Knopf

Es war knapp: Am 6. August läuft im Tübinger Sommernachtskino der Wim-Wenders-Film über Papst Franziskus.

27.07.2018
  • uja

Sympathische, herzensgute, friedliche, mutige, manchmal aber auch energische und durchsetzungsfähige Menschen mit Migrationshintergrund erfreuen sich bei den TAGBLATT-Leser/innen offenbar besonderer Wertschätzung. Das jedenfalls ist ein Ergebnis der Wahl zum TAGBLATT-Wunschfilm für das diesjährige Sommernachtskino.

Bis kurz vor Schluss lagen Papst Franziskus und Jim Knopf gleichauf. Dann setzte sich der Mann mit dem argentinischem Migrationshintergrund gegen den Jungen mit lummerländischem beziehungsweise jamballischem Migrationshintergrund durch. Eine einzige Stimme gab am Ende den Ausschlag. Die weiteren Kandidaten erhielten deutlich weniger Stimmen: „Drei Tage in Quiberon“ kam auf Platz drei, und „Ready Player One“ landete auf dem letzten Platz.

Am Montag, 6. August, läuft also der neue Film des deutschen Filmemachers Wim Wenders auf der großen Leinwand im Schlachthof. Der Film besteht zu einem großen Teil aus Interviews, die Wenders über mehrere Jahre mit dem Papst im Vatikan gedreht hat. Außerdem hat der Filmemacher den Stellvertreter Gottes auf seinen Reisen begleitet. Man sieht ihn mit Gefängnisinsassen, in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und in einem Flüchtlingslager. Er tritt vor dem US-Kongress auf, wo er Politiker zu Tränen rührt, und beantwortet geduldig die Fragen von Kindern. „Die enorme Wirkung dieses Films“, schrieb das TAGBLATT in seiner Kritik, „beruht vor allem auf dem Charisma des Papstes und auf der Hoffnung, die er verbreitet. Dabei sucht er Antworten auf die essentiellen Fragen des Lebens.“ Wenders macht in seinem Film kein Geheimnis daraus, dass auch er selbst begeistert und angerührt ist von diesem Papst, der so konsequent seinen Weg geht, auf die Kraft des Heiligen Geistes vertraut und dem Macht und Ruhm so gar nichts bedeuten.

Knapp 200 Leser/innen haben sich an der Wahl beteiligt. Zehn von ihnen haben je zwei Eintrittskarten für die Vorstellung gewonnen. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

“Papst Franziskus – ein Mann seines Wortes“ beginnt am Montag, 6. August, um 21.30 Uhr. Einlass ist um 20 Uhr.

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27.07.2018, 01:00 Uhr
Franziskus siegt über Jim Knopf





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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
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