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Zürich

Fifa-Bosse treffen sich zur nächsten Krisendebatte

Das Exekutivkomitee der Fifa steht vor einer wegweisenden Sitzung in Zürich. Dabei geht es auch um die Zukunft von Wolfgang Niersbach.

02.12.2015
  • SID/EB

Zürich. Ausgerechnet am Jahrestag der gravierendsten Fehlentscheidung, der WM-Vergabe an Russland und Katar, will der Fußball-Weltverband Fifa den Weg aus der Krise finden. Doch ausgerechnet der einstige deutsche Hoffnungsträger bringt den dunklen Schatten des Sommermärchens mit. Wenn sich der als DFB-Präsident zurückgetretene Wolfgang Niersbach ab heute mit seinen Kollegen vom Exekutivkomitee an einen Tisch setzt, geht es nicht nur um Reformen und Wahlkämpfe, sondern auch um Niersbachs Zukunft.

"Es sollte ihn niemand auffordern, zurückzutreten", sagte Bayern Münchens einflussreicher Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge dem kicker: "Dann säße kein Deutscher mehr in der Uefa-Exekutive und in der Fifa-Exekutive. Ich kann nur dringend empfehlen, Niersbach zu unterstützen. Im Übrigen macht er dort einen sehr guten Job." Daran waren, so heißt es im Fifa-Umfeld, innerhalb der "Regierung des Weltfußballs" Zweifel aufgekommen. Niersbach ist durch die WM-Affäre 2006 schwer belastet - also keiner für den dringend benötigten Neuanfang?

Dass dieser nötig ist, hatte sich schon vor fünf Jahren angedeutet. Die hohen Herren im Fifa-Exko vergaben am 2. Dezember 2010 die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 an Russland und Katar. 16 der 24 damaligen Entscheider sind inzwischen suspendiert, im Gefängnis oder gesperrt. Deshalb soll alles anders werden. Deshalb werden die Exko-Mitglieder auch über die Präsidentschaftskandidaten diskutieren. Europa und Südamerika werden sich für Uefa-Generalsekretär Gianni Infantio (Schweiz) stark machen, die asiatische Fraktion für Scheich Salman bin Ibrahim Al Khalifa (Bahrain), die Afrikaner für Tokyo Sexwale (Südafrika). Kandidaten sind außerdem der Jordanier Prinz Ali bin Al Hussein und Jerome Champagne (Frankreich).

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02.12.2015, 08:30 Uhr
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