Klimawandel

Extremwetter trifft alle Länder

Wo es feucht ist, wird es noch mehr regnen, wo es trocken ist, noch weniger, so eine neue Studie.

30.07.2021

Von DPA

Berlin. Ein internationales Forscherteam warnt vor einer weltweit steigenden Zahl von Extremwetterereignissen infolge des Klimawandels. Ungefähr zwei Dritteln des Festlandes stünden ein nasseres und zugleich schwankenderes Klima bevor. Der Unterschied zwischen extrem trockenem und extrem nassem Wetter werde dort somit größer. Ein Drittel der Landfläche werde dagegen trockener, heißt es in der Studie, die im Fachjournal „Science Advances“ veröffentlicht wurde.

Der Erderwärmung mache das Klima vor allem unausgeglichener – „extremer sowohl in den nassen als auch in den trockenen Zuständen“, schreiben die Autoren um Wenxia Zhang von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking.

„Der Wasserkreislauf intensiviert sich mit der Klimaerwärmung, wobei der Niederschlag im globalen Mittel pro Grad Temperaturerhöhung um ein bis drei Prozent steigt“, schreiben die Autoren mit Verweis auf frühere Studien. Doch das geschehe keineswegs gleichmäßig.

Extreme Niederschläge könnten noch stärker zunehmen, wenn in den Regionen genügend Wasser in der Atmosphäre vorhanden sei. In ohnehin schon feuchten Regionen können demnach die Niederschläge zunehmen, in trockenen Regionen noch weniger werden. dpa

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Erstellt:
30. Juli 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
30. Juli 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 30. Juli 2021, 06:00 Uhr

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