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München

Ex-Fifa-Boss Blatter gerät neu unter Verdacht

Der Fall Joseph S. Blatter hält die Ethiker des Fußball-Weltverbandes Fifa womöglich noch länger in Atem: Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge könnte der inzwischen gesperrte Fifa-Boss schon vor der "Blattini-Affäre" Gefälligkeiten von folgsamen Funktionärskollegen mit der Anweisung hoher Summen für vermeintliche Beratertätigkeiten belohnt haben.

18.02.2016

Von SID

München. Laut SZ-Informationen verfügte Blatter zu Beginn des neuen Millenniums, dass Russlands damaliger Fußball-Chef Wjatscheslaw Koloskow rückwirkend für die Zeit von 1998 bis 2000 als Fifa-Vorstandsmitglied geführt und entsprechend mit 100000 Dollar honoriert werden sollte. Als Begründung für die spätere Überweisung von sogar 125000 Dollar nannte Blatter seinerzeit eine angebliche Beraterfunktion des Russen für das Fifa-Entwicklungsprogramm Goal. Verdächtig erscheint die zeitlich relativ große Nähe der Zahlung zu Koloskows Unterstützung für Blatter, der 1996 noch als Generalsekretär unter dem früheren Fifa-Boss Joao Havelange die Vergabe wertvoller TV-Rechte gegen große Widerstände durchsetzte. Die Abläufe in der Causa Koloskow weisen frappierende Parallelen zur "Blattini"-Affäre auf: 2011 hatte Blatter seinem Kollegen Michel Platini vom Europa-Verband Uefa zwei Millionen Schweizer Franken angewiesen. Die Fifa-Ethiker werteten die Zahlung als Schmiergeld für Platini.

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Erstellt:
18. Februar 2016, 08:30 Uhr
Aktualisiert:
18. Februar 2016, 08:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2016, 08:30 Uhr

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