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Champions League

Die falschen Pfiffe von London

Die Dortmunder fühlen sich vom Schiedsrichter benachteiligt.

15.09.2017
  • DPA

London. Michael Zorc war mächtig verärgert. Mit finsterer Miene und deutlichen Worten kommentierte der Sportdirektor den Fehlstart von Borussia Dortmund in die Champions League. Für das 1:3 bei Tottenham Hotspur in der Fußball-Kultstätte Wembley machte er vor allem den Italiener Gianluca Rocchi verantwortlich. „Der Schiedsrichter hatte leider nicht das Niveau dieser Spielpaarung. Wenn auf solch einem Niveau Fehlentscheidungen getroffen werden, ist es schwer, das Spiel noch zu drehen.“

Stein des Anstoßes war der Treffer zum vermeintlichen 2:2 durch Pierre-Emerick Aubameyang in der 56. Minute, dem der Referee wegen einer angeblichen Abseitsstellung fälschlicherweise die Anerkennung verweigerte. „Kein Mensch weiß, warum das zurückgenommen wurde. Ich hätte gern gesehen, wie sich das Spiel entwickelt hätte, wenn das Tor gegeben worden wäre“, klagte Zorc. Wie der Sportdirektor haderte auch Ömer Toprak mit der Vorstellung des Unparteiischen. „Schwere Fehlentscheidungen haben das Spiel extrem beeinflusst“, beanstandete der Abwehrspieler, der zudem auf ein angebliches Foul von Harry Kane an Nuri Sahin vor dem 2:1 verwies. Anders als in der Bundesliga wird in der Champions League kein Videobeweis eingesetzt.

Selbstkritik gab es dagegen kaum zu hören. Dabei erwies sich der vom neuen Trainer Peter Bosz favorisierte Hurra-Fußball mit frühem Pressing und hoch stehender Abwehr für die Champions League als nur bedingt tauglich – anders als in den eher leichten Bundesliga-Duellen mit Wolfsburg, Hertha und Freiburg.

Zwar verzeichnete der BVB mit 64 Prozent deutlich mehr Spielanteile als Tottenham und gewann auch mehr Zweikämpfe, wurde aber Opfer der großen Effektivität des Gegners. dpa

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15.09.2017, 06:00 Uhr
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