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Brandschaden

Ortsdurchfahrt Wolfenhausen bleibt erstmal gesperrt

In Wolfenhausen sucht die Kripo nach der Ursache des Feuers vom Freitag.

15.01.2019

Von mi

Der Dachstuhl ist nur noch ein Gerippe, ein Teil des Giebels ist bereits eingestürzt. Das Feuer war wahrscheinlich in der Scheune (rechts) ausgebrochen und griff dann auf das Wohnhaus über. Bild: Werner Bauknecht

In der Nacht zum Freitag ist ein unbewohntes Haus an der Wolfenhausener Ortsdurchfahrt abgebrannt. Verletzt wurde niemand, die Nachbargebäude blieben unbeschädigt (wir berichteten).

Die Kriminalpolizei hat das Haus beschlagnahmt und sucht nach der Brandursache. Schon am Freitag selbst und auch am gestrigen Montag war der kriminaltechnische Ermittlungsdienst vor Ort, berichtete der Neustetter Bürgermeister Gunter Schmid auf Nachfrage. Ein Spürhund schnupperte nach Spuren von nach Brandbeschleunigern – das wäre ein Hinweis auf Brandstiftung.

Das Haus war unbewohnt und wurde wohl auch nicht mehr beheizt, selbst der Strom war abgestellt. Eine Abbruchfirma hatte bereits am Freitag mit einem Bagger einen Teil der Scheune frei geräumt, damit die Kripo besser nach dem Brandherd suchen konnte.

Nicht nur in der Scheune selbst, sondern auf dem ganzen Grundstück waren etliche abgemeldete Fahrzeuge abgestellt gewesen. Sie hatten dem Feuer zusätzlich Nahrung gegeben.

Weil er befürchtete, dass weitere Hausteile einstürzen könnten, ließ Bürgermeister Schmid die Ortsdurchfahrt sperren. „Da ist Gefahr im Verzug“, sagte er am Telefon. Wie es mit dem Gebäude weiter geht, wenn Kripo und Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen abgeschlossen haben, ist noch unklar. Schmid hat auch bereits mit der Gebäudeversicherung des Eigentümers gesprochen, weil er verhindern will, dass eine womöglich einsturzgefährdete Brandruine allzu lange die Ortsdurchfahrt beeinträchtigt.

Schmid, der auch in der Nacht die Löscharbeiten verfolgt hatte, war gestern noch voller Bewunderung für den Einsatz der Feuerwehr. „Das war gute Arbeit.“ Er sei auch den „Kameraden aus Rottenburg“ dankbar, die mit ihrer Drehleiter nach Wolfenhausen geeilt waren, sagte der Bürgermeister. Dadurch habe man die lodernden Flammen nicht nur von unten, sondern eben auch von oben her bekämpfen können (wir berichteten).

Auch von der EnBW und der Gäuwasserversorgung waren mitten in der Nacht die jeweiligen Notdienste herbeigeeilt.

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Erstellt:
15. Januar 2019, 01:30 Uhr
Aktualisiert:
15. Januar 2019, 01:30 Uhr
zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2019, 01:30 Uhr

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