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Handball

Die Karawane zieht weiter, die Eisbären freut's

Die WM ist für Berlin als Austragungsort beendet. Darüber sind nicht alle in der Hauptstadt traurig.

18.01.2019

Von SEBASTIAN SCHMID

Die deutschen Fans feierten in Berlin eine friedliche Handball-Party und feuerten nicht nur ihr Team an. Foto: Sören Stache/dpa

Berlin. Die vergangenen zehn Tage werden vor allem 20 Handballspieler nie in ihrem Leben vergessen. Zunächst durfte das gesamtkoreanisch Team mit dem Spiel gegen Gastgeber Deutschland die WM eröffnen, danach wurden sie in jeder Partie frenetisch von den deutschen Fans gefeiert, die den Außenseiter in ihre Herzen geschlossen haben.

Ähnlich lief es bei den Brasilianern, die, nachdem sie gegen Deutschland verloren hatten, dem DHB-Team Schützenhilfe leisteten und als Dank dafür von den Fans in der Arena mit stehendem Applaus verabschiedet wurden. Wie eigentlich nicht anders erwartet, war die Vorrundengruppe in Berlin ein große, friedliche Handball-Feier, bei der die Sicherheitsleute in und um die Arena nicht ein einziges Mal eingreifen mussten. Und das, obwohl zu jeder Partie mindestens 10 000 Fans kamen und dabei durchaus reichlich Alkohol ausgeschenkt wurde.

Da die Handballer die Arena am Ostbahnhof blockiert haben, mussten die eigentlichen Mieter ausweichen. Basketball-Bundesligist Alba Berlin sah das locker und startete eine kleine Auswärtstour mit Spielen in Braunschweig, Belgrad, Oldenburg und Vilnius. Der Erfolg hielt sich dabei mit nur einem Sieg in Litauen in Grenzen.

Trotzdem war der deutsche Basketball-Vizemeister damit besser dran als die Eisbären Berlin. Für den Eishockey-Bundesligist läuft es in dieser Saison ohnehin nicht gut, die kleine Auswärtsserie passte dem Tabellenneunten deshalb so gar nicht in den Kram. Die Ausbeute liest sich dann auch bescheiden: 2:6 in Krefeld, 2:6 in Mannheim und 2:4 in Wolfsburg. Ob es zuhause wirklich besser läuft, können die Berliner Kufen-Cracks gleich heute Abend in der Mercedes-Benz-Arena gegen Mannheim zeigen. Die Handball-Karawane ist dann nach Köln umgezogen. Dort müssen nun die Haie für zwei Spieler weichen. Sebastian Schmid

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Erstellt:
18. Januar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. Januar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. Januar 2019, 06:00 Uhr

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