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Volleyball-Bundesliga

Frust im zweiten Satz: TVR verliert in Düren

Der TV Rottenburg regt sich vor 1000 Zuschauern in Düren über Schiedsrichter-Entscheidungen auf. Am Ende verliert er mit 0:3 (20:25, 26:28, 16:25).

09.12.2018

Von Tobias Zug

Enttäuscht: Jan Röling im Zwiegespräch mit seinem Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger.Bild: Powervolleys Düren

Es wird wohl schon noch seine Zeit brauchen, bis der TV Rottenburg mal in Düren gewinnt. Gestern Abend hatte er aber immerhin einen heißen zweiten Satz dort geliefert, bei dem er drauf und dran war, diesen zu gewinnen. Doch stattdessen sorgten die Entscheidungen von Schiedsrichterin Sabine Witte für viel Frust und Enttäuschung bei den TVR-Spielern, Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger war kaum zu beruhigen, auch wenn es Dürens Trainer Stefan Falter versuchte und ihn in den Arm nahm.

Doch der Reihe nach: Der erste Satz war so einer, in dem die fünf TVR-Trommler wieder bedauert werden mussten, dass sie über 400 Kilometer lang gefahren sind, um ihr Team zu unterstützen. Denn die Rottenburger fingen zwar passabel an, doch nach der ersten Technischen Auszeit kamen sie mit den druckvollen Dürener Aufschlägen kaum mehr zurecht. Düren hatte zwar das dritte Spiel innerhalb von vier Tagen, doch die Powervolleys wirkten weitaus schlagkräftiger und frischer als der TVR. „Es war ein erwartet schweres Spiel gegen eines der besten Aufschlagteams der Liga“, sagte Müller-Angstenberger.

Jannis Hopt wieder im Einsatz

Im zweiten Satz stand die Feldabwehr der Rottenburger besser, insbesondere Libero Johannes Elsäßer spielte weitaus besser als zuvor. 7:3 führten die Rottenburger, Düren ging beim 15:14 aber erstmals wieder in Führung. Lange Ballwechsel folgten, Diskussionen mit der Schiedsrichterin. Beim 22:22 wechselte Müller-Angstenberger zwei Mal, brachte auf der Diagonalposition Alex Duncan-Thibault für Johannes Mönnich, und den Zuspieler Jannis Hopt für Jan Röling. Der nach seiner erneut Handverletzung gehandicapte Hopt trug an der linken Hand eine Bandage, mit rechts schlug er zwei Mal so auf, dass sein Team Satzball hatte. Dann schlug er seinen Service jedoch ins Aus.

Als TVR-Mittelblocker Mitchell Penning einen Angriff ins Aus schlug, reklamierten die Rottenburger eine Berührung des Gegners. Doch Witte sah dies anders. Müller-Angstenberger nahm eine Auszeit. Beim 26:25 hatte der TVR erneut Satzball, Düren glich aus, danach reklamierte der TVR wieder eine Fehlentscheidung. Mit einem Ass beendete Sebastián Gevert den Satz für Düren.

Beim TVR war danach die Spannung raus, im dritten Satz ging nicht mehr viel. Das Spiel war verloren.

„Gefühlter Sieger des zweiten Durchgangs“

Rottenburgs TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger sah sein Team als „gefühlten Sieger des zweiten Durchgangs“. Dort habe seine Mannschaft guten Zugriff auf das Spiel bekommen und das Spiel offen gehalten. „Darüber, was bei einem möglichen 1:1-Gleichstand passiert, lässt sich im Nachhinein philosophieren“, sagte Hans Peter Müller-Angstenberger, „mit einem 0:2-Rückstand ist es schließlich natürlich schwer, hier zurückzukommen.“

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Erstellt:
9. Dezember 2018, 19:53 Uhr
Aktualisiert:
9. Dezember 2018, 19:53 Uhr
zuletzt aktualisiert: 9. Dezember 2018, 19:53 Uhr

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