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Denkwürdige Nachspielzeit
Sebastian Vasiliadis bejubelt den Treffer zum 3:1. Foto: Eibner.
Zweite Liga

Denkwürdige Nachspielzeit

Nach einer strittigen Entscheidung kommt es beim 2:2 des 1. FC Heidenheim in Düsseldorf zu hitzigen Szenen.

06.11.2017
  • DETLEF GRONINGER

Ulm. Abkühlung der erhitzten Gemüter tat nach dem Abpfiff des unsicheren Schiedsrichters Lasse Koslowski (Berlin) Not nach dem 2:2 (0:0) zwischen Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf und Angstgegner 1. FC Heidenheim. Dabei war den Rheinländern in vier vorausgegangenen Duellen kein Tor gelungen.

Was war passiert? Beim Stand von 1:1 hatte Schiri Koslowski in der Nachspielzeit den Kickern von der Ostalb zunächst einen von Havard Nielsen verschuldeten Foulelfmeter verweigert. „Dadurch ist dann die ganze Hektik entstanden“, sagte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald. Denn im Gegenzug gelang Benito Raman (90.+1) für Düsseldorf der zwischenzeitliche Führungstreffer.

„Ich habe den allergrößten Respekt vor unserer Mannschaft. Sie hat weiter an sich geglaubt. Das gibt mir die Überzeugung, dass wir noch eine gute Runde spielen werden“, lobte Sanwald. Bei einer Aktion mit Körperkontakt von Fortuna-Torwart Raphael Wolf gegen Robert Glatzel vor dem Düsseldorfer Gehäuse und dem dann von Marc Schnatterer zum 2:2 verwandelten Strafstoß kochten die Emotionen schließlich über. Auf den Fernsehbildern waren ein zumindest angedeuteter Kopfstoß von Heidenheims Matthias Wittek gegen Florian Neuhaus sowie dessen Fußtritt gegen den Oberschenkel von Wittek erkennbar. Nun droht Unheil durch das Sportgericht. Sanwald: „Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen. Der Schiedsrichter hat etwas den Überblick verloren. Die Emotionen sind etwas hochgekocht.“

In dieselbe Kerbe schlug Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel. „So etwas habe ich in 27 Jahren als Trainer noch nicht erlebt. Der Schiedsrichter hat so manche Dinge falsch interpretiert. Er wusste nicht mehr, was er macht. Das Ergebnis mit dem 2:2 geht so in Ordnung. Wie es zustande gekommen ist, war schon sehr chaotisch“, betonte er. Sein Heidenheimer Kollege Frank Schmidt sah die ganze Situation schon etwas entspannter. Schmidt: „Das Spiel war unheimlich intensiv. Nach der Partie geben sich die Spieler wieder die Hand und dann ist es wieder gut.“ dg

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06.11.2017, 06:00 Uhr
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