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Biathlon

Den Medaillensatz komplettiert

Denise Herrmann holt nach Gold und Silber zum WM-Abschluss Bronze.

18.03.2019

Von sid

Östersund. Denise Herrmann riss beide Arme in die Höhe, dann ballte sie noch einmal die Hand zur Faust und glitt strahlend über die Ziellinie: Die 30-Jährige hat zum Abschluss der Biathlon-WM in Östersund im Massenstart Bronze gewonnen und damit ihren Medaillensatz komplettiert. Über 12,5 km musste Herrmann, die zuvor Gold im Verfolger und Silber in der Mixed-Staffel geholt hatte, nur Dorothea Wierer (Italien) und Jekaterina Jurlowa-Percht (Russland) den Vortritt lassen.

„Ich bin richtig stolz, dass mir eine so gute WM gelungen ist. Es hört sich richtig gut an, jetzt den Medaillensatz komplett zu haben“, sagte Herrmann (Oberwiesenthal). „Dass es zu Bronze reicht, ist nach der Staffel eine echte Genugtuung.“ Am Samstag hatte das DSV-Quartett wegen zu vieler Schießfehler nur den vierten Rang im Team erreicht, auch am Sonntag sprach Herrmann von einem „schwierigen Schießen“. Während sie trotz vier Strafrunden aber auf das Podest lief, reichte es für die anderen deutschen Starterinnen nicht.

Titelverteidiger Laura Dahlmeier (Garmisch-Partenkirchen) lief nach vier Schießfehlern als zweitbeste Deutsche auf den sechsten Platz. Franziska Preuß (Haag in Oberbayern/6) enttäuschte als 19. ebenso wie Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/5) auf dem 21. Rang.

Insbesondere Dahlmeier erwischte einen schwachen Start, als einzige des DSV-Quartetts musste die Bayerin nach dem ersten Anschlag in die Strafrunde abbiegen – und diese gleich zweimal absolvieren. Preuß, die in Östersund in den bisherigen Rennen nicht über Rang 16 (Sprint) hinausgekommen war, hielt sich auch beim zweiten Schießen schadlos. Herrmann, Hildebrand und auch Dahlmeier fielen mit einem Fehler hingegen zurück.

Gemeinsam mit fünf weiteren Athletinnen kam Preuß dann zum ersten Stehendschießen – und das hätte für sie nicht schlimmer verlaufen können. Die 25-Jährige traf nicht eine einzige Scheibe, beste Deutsche war nach dem dritten Schießen trotz dreier Strafrunden deshalb die laufstarke Herrmann auf Position sechs.

Bis zum letzten Schießen hatte sich Herrmann bis auf den dritten Rang vorgearbeitet, die Medaille war wieder machbar. Als sie nach ihrer Strafrunde dann als Dritte auf die letzte Runde ging, war ihr Bronze nicht mehr zu nehmen.

Männer vom Wind verweht

Die deutschen Männer gingen zum WM-Abschluss bei der Windlotterie leer aus. Im Massenstart über 15 Kilometer belegte Arnd Peiffer als bester Deutscher nach vier Schießfehlern Rang sechs. Der Schwarzwälder Benedikt Doll wurde Achter.

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Erstellt:
18. März 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
18. März 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 18. März 2019, 06:00 Uhr

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