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Daniel Bohnacker peilt die Top Drei an
Will im Gesamtweltcup erneut den Sprung aufs Podest schaffen: Skicrosser Daniel Bohnacker vom SC Gerhausen. Foto: Imago
Beim Weltcup-Auftakt zeigt der schwäbische Skicrosser bereits in der Quali gute Form

Daniel Bohnacker peilt die Top Drei an

Die Weltcupsaison im Skicross startet heute mit dem Rennen im Montafon. Schon in der Qualifikation hat Daniel Bohnacker als Viertschnellster gezeigt, dass er um einen Podestplatz mitfahren kann und will.

05.12.2015
  • HELEN WEIBLE

Schruns/Montafon. Daniel Bohnacker hatte in der Qualifikation gestern ein Ausrufezeichen gesetzt. Den Kurs des österreichischen Weltcup-Auftaktgastgebers nahm er bei diesem Einzellauf wie eine Eins. Gerade die Welle nach der ersten Kurve erwischte er extrem gut. Weshalb "Bohne", ein Athlet vom SC Gerhausen (Alb-Donau-Kreis), vom Chef ein dickes Lob erntete: "Das hat er sensationell gemacht", sagte der Sportliche Leiter Heli Herdt.

Überhaupt traut Herdt dem Burschen, einer der sechs Männer im Skicross-Team des Deutschen Ski-Verbandes (DSV), viel zu. Seit seinem ersten Weltcup-Sieg in Alpe d Huez 2011 gehe die Leistungskurve des 25-jährigen Daniel Bohnackers konstant aufwärts. Gleichermaßen stieg dessen Selbstvertrauen. Dass er in der vergangenen Saison aufgrund sechs "Nullrunden" im Weltcup-Zirkus nur Siebter wurde, hat das bewegliche Ski-Ass längst abgehakt. Bohnacker denkt lieber daran zurück, dass er 2014 als Gesamtweltcup-Dritter auf dem Podest stand und beim Heimspiel am Tegernsee für Platz zwei bejubelt wurde. Für diese Saison gibt es für den Schwaben also nur ein Ziel: "Ich will in die Top Drei." Und den Anfang kann er bereits heute machen. "Ich habe mich sehr gut gefühlt und wir haben gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind", schloss Bohnacker auch die DSV-Teamkollegen mit ein. Mit ihm ins Achtelfinale, also in die Top 32, schafften es auch Paul Eckert als 21. und Thomas Fischer gerade noch so als 31.

Daniel Bohnacker startet im vierten Durchgang neben dem Italiener Stefan Thanei, Alex Fiva (Schweiz) und Egor Korotkov (Russland) und konnte sich dank seiner guten Qualizeit den strategisch günstigsten Startplatz aussuchen. In seiner Verfassung dürfte der 25-Jährige diese erste Hürde mit Leichtigkeit nehmen. Bis aufs Treppchen folgen dann noch weitere drei Läufe, die Konkurrenten werden immer stärker. Die größte Gefahr geht von den vor allem in der Breite sehr gut aufgestellten und slalomerfahrenen Franzosen um Olympiasieger Jean-Frédéric Chapuis aus. Aber auch die Schweiz und Kanada stellen gewiefte Fahrer. Obwohl es im Skicross physisch hart zugeht, sind die Athleten lauter lockere Typen, die die gleiche Philosophie teilen und sich darum untereinander verstehen. "Ich komm mit allen gut aus", meint Bohnacker. Diese Saison aber will er schon mal vorneweg fahren und ganz oben stehen.

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05.12.2015, 08:30 Uhr
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