Kino

Berlinale muss für 2021 umplanen

Das Filmfestival kann nicht wie sonst im Februar stattfinden. Doch die Organisatoren arbeiten an einem Ersatz.

19.12.2020

Von DPA

Berlin. Die Berlinale wird angesichts der Pandemie nicht wie geplant im Februar 2021 stattfinden. Stattdessen soll es im März einen digitalen Branchentreff geben, im Juni sei dann ein Festival mit Filmvorführungen vor Publikum geplant. Das bestätigten die Internationalen Filmfestspiele in Berlin am Freitag.

Es gebe ein großes Bedürfnis nach physischen Begegnungsmöglichkeiten. „Aber die aktuelle Situation lässt das im Februar nicht zu“, teilte Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek mit. „Mit der Veränderung des Festivalformats 2021 haben wir die Möglichkeit, die Gesundheit aller Gäste zu schützen und den Neustart der Kinobranche zu unterstützen.“ Das Festival im Sommer soll nach jetzigen Plänen sowohl in den Kinos als auch Open Air stattfinden.

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den wichtigen Filmfestivals der Welt. Die Filmfestspiele gelten zudem als Festival mit dem meisten Publikumsandrang – tausende Besucher kommen jährlich. Zuletzt waren rund 330 000 Karten verkauft worden.

Die laufende Filmauswahl für den Wettbewerb und die Sektionen werde fortgeführt, teilte das Festival mit. Das Programm soll im Februar veröffentlicht werden und der Filmbranche beim virtuellen Filmmarkt im März vorgestellt werden dpa

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Erstellt:
19. Dezember 2020, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Dezember 2020, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Dezember 2020, 06:00 Uhr

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