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Basketball

Bayern will 50-jährige Durststrecke beenden

Tabellenführer München startet als haushoher Favorit in das Pokal-Wochenende.

17.02.2018

Von SEBASTIAN SCHMID

Anton Gavel ist mit Bayern im Pokal Favorit. Foto: Eibner

Neu-Ulm. Im Fußball undenkbar, im Basketball Realität: 50 Jahre ist es her, dass Bayern München zuletzt Pokalsieger wurde. Am Wochenende will das Team von Trainer Sasa Djordjevic das ändern und greift nach dem ersten Titel der Saison. Als haushoher Favorit geht der Tabellenführer in die Endrunde in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena, an der neben Gastgeber Ratiopharm Ulm auch Alba Berlin und Medi Bayreuth teilnehmen.

Die Voraussetzungen, dass das Star-Ensemble von der Isar die Pokal-Durststrecke beendet, sind so gut wie lange nicht mehr. In der Qualifikation wurde der Dauer-Rivale und einstige Angstgegner Bamberg ausgeschaltet, im Halbfinale heute (16 Uhr/alle Pokal-Spiele live und kostenlos bei Telekomsport.de) warten die zuletzt formschwachen Ulmer. Das Ziel ist klar: „Natürlich wollen wir im Endspiel um den Pokal fighten und ihn endlich holen“, sagt Aufbauspieler Anton Gavel.

Spielverderber Alba Berlin

Im Vorfeld sieht es so aus, als ob nur der Bundesliga-Zweite Alba Berlin, der heute gegen Bayreuth (19 Uhr) um den Einzug ins morgen stattfindende Finale (15 Uhr) kämpft, den Bayern gefährlich werden kann. Es wäre nicht das erste Mal in den vergangenen Jahren, dass die Berliner den Spielverderber mimen. Der Hauptstadt-Klub, der am Sonntag zum zehnten Mal Pokalsieger werden und dadurch mit Rekordgewinner Bayer Leverkusen gleichziehen kann, hat ohnehin gute Erinnerungen an die Ratiopharm-Arena.

Vor vier Jahren schlugen die Albatrosse im Finale Gastgeber Ulm, der im Halbfinale den haushohen Favoriten München ausgeschaltet hatte. Zwei Jahre später wiederholte Alba den Coup und besiegte im Münchner Audi-Dome im Finale die Bayern. Es scheint, als ob sich der Pokal in den vergangenen Jahren zu einer Spezialität des einstigen Serienmeisters entwickelt hat.

Dass die Ulmer ihren Halbfinal-Coup von 2014 gegen die Bayern wiederholen können, scheint unwahrscheinlich. Nach zwei Niederlagen gegen Frankfurt und Gießen ist von Euphorie beim Gastgeber keine Spur. „Keiner setzt auch nur einen Pfifferling auf uns“, sagt Trainer Thorsten Leibenath, räumt aber ein, dass sich sein Team in der Rolle des Außenseiters überaus wohl fühlt. Der Druck des Gewinnenmüssens liegt nicht nur im Halbfinale bei den Bayern. Die sind allerdings für Leibenath „dieses Jahr so stark wie noch nie in der Bundesliga“.

Für Basketball-Experte Stefan Koch sind zwar auch die Münchner der Favorit auf den Pokaltriumph, Bayreuth traut der 53-Jährige aber eine starke Rolle zu: „Sie haben das Zeug dazu, die Überraschungsmannschaft des Pokals zu werden.“ Das wissen auch die Oberfranken, die selbstbewusst ins Halbfinalspiel gegen Berlin gehen. „Wir fahren mit dem Wissen hin, dass wir sie schlagen können, denn das haben wir in dieser Saison ja schon einmal geschafft“, sagt Nationalspieler Basti Doreth, der wie die drei anderen Kapitäne darauf hofft, am Sonntag den Pokal in die Höhe recken zu dürfen. Sebastian Schmid

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Erstellt:
17. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
17. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2018, 06:00 Uhr

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